Heute ist der 21.07.2026 und was könnte besser sein, als einen Blick auf die Kreuzkapelle von Stift Rein zu werfen? Die ehrwürdige Kapelle wird als gotisches Juwel beschrieben und zieht nicht nur Kulturinteressierte an, sondern auch Familien und Freizeitsuchende. Edith Ertl hat in ihrem Artikel auf meinbezirk.at die Schönheit und den historischen Wert dieser Kapelle eingefangen. Sie steht inmitten der Erlebnisregion Murtal, die eine spannende Mischung aus Kultur und Freizeitaktivitäten bietet. Hier können Großeltern mit kulturellem Interesse, sportbegeisterte Eltern und energiegeladene Kinder gleichermaßen auf ihre Kosten kommen. Die Region hat so einiges zu bieten, von den Strettweger Kultwagen bis hin zu den beeindruckenden Formel1 Boliden. Wer ein wenig Nervenkitzel sucht, findet im Eisenbahnmuseum oder beim Kettenkarussell im Märchenwald die perfekte Ablenkung!

Ein Blick in die Geschichte

Stift Rein selbst hat eine lange und bewegte Geschichte. Gegründet im Jahr 1130, wurde die romanische Basilika, aus der das Stift ursprünglich hervorging, 1140 geweiht. Die Kapellen, die das Stift heute prägen, sind das Resultat zahlreicher Umbauten, die über die Jahrhunderte stattfanden. Besonders die Barockisierung zwischen 1738 und 1747 unter dem Baumeister Johann Georg Stengg hat das Erscheinungsbild der Kirche geprägt. Die heute sichtbare Form, die die Besucher bewundern, ist das Resultat eines komplexen architektonischen Prozesses, der die dreischiffige Pfeilerbasilika in eine einschiffige Wandpfeilerkirche verwandelte.

Die Kreuzkapelle, erbaut um 1406, ist ein besonderes Highlight. Sie beherbergt eine gotische Steinmadonna, die jeden Besucher in ihren Bann zieht. Aber nicht nur die Kapelle selbst ist beeindruckend; auch die gesamte Stiftsanlage hat ihren eigenen Charme. Die Wandmalereien von Joseph Adam von Mölk aus dem Jahr 1766 sind nur ein Beispiel für die künstlerischen Schätze, die hier aufbewahrt werden. Und die Grabdenkmäler im Innenraum erzählen Geschichten von Abtes und Heiligen, die das Stift über die Jahrhunderte geprägt haben.

Ein Ort der Begegnung und Bildung

Klöster wie Stift Rein sind mehr als nur Orte des Glaubens; sie sind Zeitkapseln der europäischen Geschichte. Kunst und Kultur wurden hier über Jahrhunderte hinweg konserviert und weitergegeben. Im Mittelalter waren Klöster nicht nur spirituelle Zentren, sondern auch Handelsplätze und Bildungsstätten. Sie lagen strategisch an wichtigen Handelsrouten und zogen Kaufleute an. So war das Leben im Kloster geprägt von Gebet, geistiger Lektüre und körperlicher Arbeit. Diese Lebensweise sicherte nicht nur das Überleben der Gemeinschaft, sondern förderte auch Forschung und Lehre. Klöster verfügten über Schulen, Bibliotheken und Schreibstuben, die zentrale Orte der Wissensvermittlung waren, und das ist auch heute noch spürbar.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Kreuzkapelle und das gesamte Stift Rein nicht nur ein faszinierendes Ziel für Tagesausflügler sind, sondern auch einen tiefen Einblick in die Geschichte und Kultur Österreichs bieten. Wer hierher kommt, wird nicht nur mit der Schönheit der Architektur, sondern auch mit den Geschichten konfrontiert, die zwischen den Mauern lebendig werden. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

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