Manuel Wieser gewinnt Gold bei den österreichischen Parabadminton-Meisterschaften
In Seiersberg-Pirka gibt es Grund zur Freude! Manuel Wieser hat bei den österreichischen Parabadminton-Meisterschaften in Wien Gold gewonnen. Der junge Athlet, der beim BC Smash Graz trainiert, hat sich in der stehenden Klasse den Meistertitel gesichert. Es ist eine beeindruckende Leistung, vor allem wenn man bedenkt, dass Wieser erst vor einem Jahr, nach einer schweren Infektion, seinen rechten Unterschenkel amputiert bekam. Sport spielt eine zentrale Rolle in seinem Leben; als leidenschaftlicher Läufer hat er eine persönliche Bestzeit von 2:46 Stunden im Marathon und 1:11 Stunden im Halbmarathon aufgestellt. Was für eine Motivation!
Nachdem die Amputation unumgänglich wurde, suchte Wieser nach neuen Herausforderungen und fand diese im Parabadminton. Mit optimalen Trainingsbedingungen beim BC Smash Graz und unter der Anleitung der Grazer Nationaltrainerin Britta Rudolf blüht er auf. Aktuell belegt er Rang 125 in der Parabadminton-Weltrangliste, und das nur ein Jahr nach seiner Amputation. Er betont, dass Familie, Sport und mentale Übungen ihm in schwierigen Zeiten Kraft und Halt geben. Eine wahre Inspiration für viele!
Ein Blick auf die Meisterschaften
Die österreichischen ParaBadminton-(Staats-)Meisterschaften 2026 fanden am Wiener Rathausplatz statt, eingebettet in die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien. Ein aufregendes Event, das nicht nur Wieser, sondern auch elf andere Athleten und eine Athletin anlockte, die um Medaillen kämpften. Besonders spannend war die Premiere der stehenden Klasse und einer Rollstuhlklasse. ÖBV-Generalsekretärin Tina Riedl hob die Wichtigkeit der Sichtbarkeit für AthletInnen hervor. Schließlich tragen solche Veranstaltungen dazu bei, das Bewusstsein und das Verständnis für die Leistungen der AthletInnen zu fördern.
Die Begeisterung, die auch aus den positiven Erfahrungen des Vorjahres resultierte, motivierte viele AthletInnen zur Teilnahme. Der Wettkampf wurde von ÖBV-Nationalkaderspielern unterstützt, die als Linienrichter, Schiedsrichter und Zähler fungierten. Das Niveau der Spiele war beeindruckend, und die Leistungen der ParaBadminton-AthletInnen hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Nationalteamspielern. Es ist einfach großartig zu sehen, wie ParaBadminton in Österreich an Bedeutung gewinnt!
Die Geschichten hinter den Athleten
Britta Rudolf, die Nationalteamtrainerin, betonte, wie wichtig es ist, die individuellen Geschichten der SpielerInnen zu erzählen. Zum Beispiel Johann Färrer und Daniel Kontsch, die im Doppelbewerb gegeneinander antraten. Färrer konnte seinen Staatsmeistertitel erfolgreich verteidigen – ein spannendes Finale mit 21:15 und 21:18. Kontsch machte im Vergleich zum Vorjahr deutliche Fortschritte und zeigt, was harte Arbeit und Entschlossenheit bewirken können. Färrer berichtete, dass ParaBadminton ihm neue Ziele und Perspektiven nach seinem Motorradunfall gegeben hat. Solche Berichte rühren an und zeigen, dass es im Leben nicht immer nur geradeaus geht.
Die Meisterschaften unterstreichen die Wichtigkeit von Sichtbarkeit, Begegnung und Inklusion für die Entwicklung des ParaBadminton-Sports in Österreich. Es ist einfach toll zu sehen, wie sich die Szene entwickelt und wie Athleten wie Wieser nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere eine Inspiration sind. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich dieser Sport weiter entfaltet und welche Erfolge die Athleten in Zukunft erzielen werden. Ein Hoch auf den Sport und die Menschen, die ihn leben!
