Am Montagvormittag ereignete sich ein schwerer Wanderunfall im alpinen Gelände von Frohnleiten. Eine 54-jährige Frau aus dem Bezirk Leoben erlitt dabei eine schwere Beinverletzung. Der Vorfall geschah gegen 11 Uhr auf dem Wanderweg Nr. 351, der im Ortsteil Laufnitzdorf verläuft. Die Wanderin umknickte im steilen und unwegsamen Gelände, was ein selbstständiges Weiterkommen unmöglich machte. In solch einem Moment ist es gut zu wissen, dass schnelle Hilfe zur Stelle ist.

Der Rettungshubschrauber Christophorus 12 wurde umgehend angefordert. Die medizinische Erstversorgung wurde bereits vor Ort durchgeführt, bevor die Frau mittels Taubergung aus dem schwierigen Gelände evakuiert wurde. Anschließend wurde sie in das Landeskrankenhaus Leoben geflogen und dort stationär aufgenommen. Solche Einsätze sind nicht nur eine große Herausforderung für die Rettungskräfte, sondern auch eine ernste Erinnerung an die Gefahren, die beim Wandern in alpinen Regionen lauern. Mehr Informationen zu diesem Vorfall können in dem Artikel auf meinbezirk.at nachgelesen werden.

Wanderunfälle und ihre Kosten

Wandern ist für viele eine der schönsten Arten, die Natur zu erleben. Doch was passiert, wenn der Spaß in ein Unglück umschlägt? Nicht jeder Einsatz, der in den Bergen oder auf Wanderwegen notwendig ist, wird von der Krankenkasse abgedeckt. Bergungen aus schwierigem Gelände, Hubschraubereinsätze oder Suchaktionen können schnell mehrere tausend Euro kosten. Laut ADAC können Hubschraubereinsätze zwischen 1.500 und 3.000 Euro pro Einsatzminute kosten. Da ist man schnell im fünfstelligen Bereich, wenn es um die Kosten für Suchaktionen geht.

Es gibt Unterschiede zwischen Rettung, Bergung und Suche. Bei einer Rettung besteht akute Gefahr für die Gesundheit oder das Leben, während bei einer Bergung keine akute Lebensgefahr besteht, aber die Person nicht weiterkommt. Eine Suche schließlich wird notwendig, wenn unklar ist, wo sich jemand aufhält – sie kann in eine Rettung oder Bergung übergehen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten nur bei akuten medizinischen Notfällen. Ist das nicht der Fall, kann es teuer werden, und solche Bergungen müssen möglicherweise selbst bezahlt werden.

Versicherungsschutz für Wanderer

Ein guter Rat für alle Wanderfreunde: Eine spezielle Wander- und Bergsportversicherung kann helfen, die Kosten für Notlagen zu decken, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden. TravelSecure bietet beispielsweise eine solche Versicherung an, die bis zu 20.000 Euro für Such-, Rettungs- und Bergungskosten abdeckt – auch ohne akuten medizinischen Notfall. Diese Versicherungen sind besonders relevant für längere oder anspruchsvollere Touren sowie für Familien, ältere Wandernde oder Solo-Wanderer. Der Abschluss ist flexibel und kann auch für einzelne Touren erfolgen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Mit einem umfassenden Schutz für klassische Wander- und Bergsportaktivitäten sind solche Versicherungen eine kluge Entscheidung. Natürlich gibt es auch Ausschlüsse, wie etwa bei Klettern ab einem bestimmten Schwierigkeitsgrad oder bei Extremsportarten. Man sollte sich daher gut informieren, bevor man sich auf die nächste Wanderung begibt. Weitere Informationen dazu finden sich auf reiseschutz-deutschland.de.