Heute ist der 10.06.2026 und in Graz, im wunderschönen Zisterzienserstift Rein, wurde der Diözesane Umweltpreis 2025 der Katholischen Kirche Steiermark verliehen. Ein Anlass, der nicht nur für die ausgezeichneten Projekte, sondern auch für das Bewusstsein über unsere Verantwortung gegenüber der Schöpfung steht. Das Motto der Veranstaltung, „(Bewusstseins-)Bildung im Geist der Schöpfungsverantwortung“, könnte nicht treffender sein. Es ist Zeit, über Nachhaltigkeit, Umweltbildung und den respektvollen Umgang mit der Natur nachzudenken und zu handeln.

Die Jury hatte die ehrenvolle Aufgabe, bemerkenswerte Projekte aus verschiedenen Pfarren zu bewerten, die sich in diesen Bereichen besonders hervorgetan haben. Dabei wurden Preise in zwei Kategorien vergeben: „Kinder und Jugend“ sowie „Nachhaltige Pfarrentwicklung“. Außerdem gab es Auszeichnungen für vorbildliche Projekte und einen Sonderpreis. KA-Präsident Andreas Gjecaj sprach in seinen Grußworten von Engagement, das wie Bausteine für eine nachhaltige Zukunft wirkt. Martin Halmer, der Ökonom der Diözese, brachte es auf den Punkt: Verantwortungsbewusstes Handeln ist ein Ausdruck von Dankbarkeit für die Schöpfung.

Ausgezeichnete Projekte

Der Hauptpreis in der Kategorie „Kinder & Jugend“ ging an das Projekt „Herzgarten“ der Pfarre Graz-Herz Jesu. Es handelt sich um einen Lern- und Erlebnisraum für Kinder und Erwachsene, der sich mit der Pflanzenkultivierung beschäftigt. Ein schöner Ort, um Wissen über Natur und Nachhaltigkeit zu vermitteln und das Bewusstsein für die Umwelt zu schärfen.

In der Kategorie „Nachhaltige Pfarrentwicklung“ wurde die Pfarre Tieschen als Sieger gekürt. Hier wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket geschnürt, das nachhaltige Pfarrfeste, Mülltrennung und die Umstellung auf erneuerbare Energien umfasst. Die Kirche und der Pfarrhof sind mit einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher sogar in den Sommermonaten energieautark. Einfach ein tolles Beispiel für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen!

Der Sonderpreis ging an Hans Painold aus der Pfarre Graz-Straßgang. Er entwickelte eine praktische Lösung für die Nutzung von Prozessionskerzen, indem er spezielle Kerzenverlängerungen einsetzte, um die Ressourcennutzung zu optimieren. Alle eingereichten Projekte erhielten zudem Anerkennungspreise, was zeigt, dass jede noch so kleine Aktivität zählt und als Vorbild für andere wirken kann. Die Diözese hebt hervor, dass man sich auf der Website des Arbeitskreises Nachhaltigkeit weiter informieren kann: www.akn.graz-seckau.at.

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Österreichweiter kirchlicher Umweltpreis

<pWenige Tage später, am Freitagnachmittag, wurde in St. Pölten der österreichweite kirchliche Umweltpreis verliehen. Hier wurden die besten Projekte der Jahre 2024/2025 ausgezeichnet. Die Resonanz war enorm: Die Beteiligung an der Ausschreibung hat sich seit der letzten Runde nahezu verdreifacht! Insgesamt wurden zwölf Hauptpreise und 25 Anerkennungspreise an evangelische und katholische Pfarreien sowie Ordenseinrichtungen vergeben. Markus Gerhartinger, Sprecher der kirchlichen Umweltbeauftragten, bestätigte die beeindruckende Verdreifachung der Einreichungen im Vergleich zu 2023.

Die drei Hauptpreise gingen dabei an die Wiener katholische Kirche. Es wurden Kategorien wie Mobilität und Biodiversität in den Mittelpunkt gerückt. Bischof Alois Schwarz sprach über die Hoffnung in kirchlichen Einrichtungen und die Bedeutung von CO2-Einsparungen in der Mobilität sowie den Schutz von Lebensräumen in der Biodiversität. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig bezeichnete die Projekte als „beeindruckende Vorbilder“ für soziales Miteinander und Naturschutz. Der Preis ist mit insgesamt 13.000 Euro dotiert und wird von den Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche sowie den Ordensgemeinschaften und der Fachstelle „Überdiözesane Umweltarbeit“ vergeben.

Diese Veranstaltungen zeigen eindrucksvoll, wie wichtig das Engagement für die Umwelt und die Schöpfung ist. Es ist ein Aufruf an uns alle, aktiv zu werden und sich für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen. Denn jede kleinste Initiative kann Großes bewirken. Lassen Sie uns gemeinsam anpacken!

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