Heute ist der 8.06.2026 und in Graz gibt es Neuigkeiten, die Pilzfreunde und solche, die es noch werden wollen, interessieren dürften. Die Stadt hat einen überarbeiteten „Pilz-Folder“ veröffentlicht, der jetzt im handlichen A6-Format daherkommt. Herausgegeben vom Referat Sicherheitsmanagement und Bevölkerungsschutz in Zusammenarbeit mit dem Zivilschutzverband Steiermark, bietet das kleine Heftchen wertvolle Informationen, die jedem Pilzsammler nützlich sein könnten.

Bereits 2018 wurde der Folder erstmals aufgelegt, und nun wurde er aktualisiert. Besonders wichtig sind die Informationen zu fünf giftigen Pilzen und deren „Doppelgängern“, die oft für genießbare Sorten gehalten werden. Ein Beispiel gefällig? Der grüne Knollenblätterpilz kann leicht mit dem weißen Anis-Champignon, dem Perlpilz, dem Parasol und dem Frauen-Täubling verwechselt werden. Das kann schnell gefährlich werden, denn die falsche Wahl beim Pilzesammeln kann tödliche Folgen haben!

Wichtige Informationen und Tipps

Der Folder beschreibt außerdem 36 weitere giftige und ungenießbare Pilze sowie deren genießbare Verwandte. Ein interessantes Detail: Einige Pilze, die früher als genießbar galten, wurden mittlerweile als giftig eingestuft – wie etwa der Grünling oder der Schwarzblauende Röhrling. Darüber hinaus wird auch auf die Problematik von Radioaktivität und Schwermetallen in Pilzen hingewiesen, die bei der Ernte in bestimmten Gebieten auftreten können.

Ein praktischer Hinweis für alle, die Pilze sammeln: Sie sollten nicht in Plastiksackerln transportiert werden, denn das kann die Frische und Qualität der Pilze beeinträchtigen. Wenn du Fragen hast oder dir unsicher bist, kannst du dich an zwei Pilzberatungsstellen in Graz wenden: das Gesundheitsamt der Stadt Graz und das Universalmuseum Joanneum. Der 36-seitige Pilz-Folder ist kostenlos erhältlich, entweder beim Portier im Rathaus (Hauptplatz 1) und im Amtshaus (Schmiedgasse 26) oder per E-Mail an sicherheitsmanagement@stadt.graz.at. Außerdem steht die Broschüre auch als Download zur Verfügung – praktisch, oder?

Die Gefahren von Pilzvergiftungen

Es ist wichtig, die Gefahren von Pilzen ernst zu nehmen. Jährlich sterben mehrere Menschen an Pilzvergiftungen, und das oft aufgrund von Verwechslungen, Unerfahrenheit beim Sammeln oder falscher Zubereitung. Die grünen und weißen Knollenblätterpilze sind die Hauptverursacher von Todesfällen – das sollte zu denken geben! Auch Schimmelpilze in Lebensmitteln können hohe gesundheitliche Risiken bergen, ganz zu schweigen von gefährlichen Bakterien wie Salmonellen oder Clostridium botulinum, die ebenfalls ernsthafte Vergiftungen auslösen können.

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Die Symptome von Lebensmittelvergiftungen sind nicht zu unterschätzen. Durchfall und Erbrechen sind häufige Anzeichen, die nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich sein können. Besonders wenn man bedenkt, dass viele Pilze giftige Stoffe produzieren, die für den Menschen schädlich sind. Wenn du also das nächste Mal in den Wald gehst, um Pilze zu sammeln, sei vorsichtig und informiere dich gut! Das ist nicht nur für dich selbst, sondern auch für die Sicherheit deiner Familie und Freunde von großer Bedeutung.