Heute ist der 29.06.2026 und in Graz tut sich was! Die Stadt hat einen weiteren Schritt in Richtung besserer Hochwassersicherheit gemacht. Der 4. Bauabschnitt des Hochwasserschutzprojekts am Schöcklbach wurde erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt, das im Rahmen des „Sachprogramms Grazer Bäche“ von Bund, Land Steiermark und Stadt Graz realisiert wurde, verspricht nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch ökologische Verbesserungen und eine moderne Radinfrastruktur.

Besonders spannend ist der Ausbau des Geh- und Radweges zwischen Rotmoosweg und der Stadtgrenze. Hier wurde die Strecke von 2,0 auf bis zu 3,5 Meter verbreitert, um allen Radfahrern und Fußgängern mehr Sicherheit und Komfort zu bieten. Außerdem wird jetzt eine moderne, sensorgesteuerte Beleuchtung eingesetzt, die nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch die Belastung für die Tierwelt reduziert. Und das alles für rund 8,3 Millionen Euro – ein echter Gewinn für die Stadt!

Ein Projekt mit vielen Vorteilen

Das Hochwasserschutzprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, den Schutz für die Bevölkerung und die Infrastruktur in Graz, insbesondere in Andritz, deutlich zu verbessern. Die neuen Retentionsräume und strukturierten Uferbereiche sind speziell dafür konzipiert, größere Wassermengen aufzunehmen. Mit einer Ableitungskapazität von mindestens 15,5 Kubikmetern pro Sekunde wurde das Leistungsvermögen sogar verdreifacht. Das ist ein echter Fortschritt, gerade wenn man an die Starkregenereignisse der letzten Jahre denkt.

Die Bauarbeiten begannen im April 2024 und trotz der Herausforderungen durch ein starkes Hochwasserereignis im ersten Jahr konnten die Arbeiten planmäßig abgeschlossen werden. Die naturnahe Gestaltung des Schöcklbaches, die Aufweitung und der vergrößerte Bachquerschnitt tragen zur ökologischen Aufwertung des Gewässers bei. Die „Storchenwiese“ ist als wertvolle Freifläche entstanden, die nicht nur für die Natur von Bedeutung ist, sondern auch für die Menschen, die hier leben.

Finanzierung und Zukunftsausblick

Die Finanzierung des Projekts wurde durch den Bund (39,8 %), das Land Steiermark (39,8 %) und die Stadt Graz (20,4 %) sichergestellt. Zusätzlich fließen 1 Million Euro aus der Radoffensive in den Radwegausbau. Zukünftige Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes sind bereits in Planung – darunter ein Rückhaltebecken im Annengraben. Es bleibt spannend, wie sich die Situation in Graz weiterentwickeln wird, aber eines ist sicher: Die Stadt zeigt, dass sie bereit ist, in die Sicherheit ihrer Bürger zu investieren.

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Wer sich für die Details des Projekts interessiert, findet weitere Informationen direkt unter diesem Link.

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