Immobilienpreise in der Steiermark: Alarmierende Entwicklungen und regionale Unterschiede
Heute ist der 17.07.2026 und wir schauen uns mal die aktuellen Immobilienpreise in der Steiermark an. Die Entwicklungen in den letzten Jahren sind wirklich spannend – oder sagen wir mal eher alarmierend? Laut einer Auswertung, die auf Transaktionsdaten von Statistik Austria basiert, sind die Preise für Immobilien zwischen 2021 und 2025 stark angestiegen. Besonders auffällig ist der Anstieg bei Grundstücken, die um erstaunliche 61 Prozent teurer wurden. Im Gegensatz dazu sind die Preise für Wohnungen um 3,5 Prozent gesunken. Da fragt man sich schon, wo das alles hinführen soll!
In Graz-Stadt, dem teuersten Bezirk der Steiermark, kostet ein Baugrundstück im Schnitt 430,30 Euro pro Quadratmeter. Das sind 19 Prozent mehr als in den Jahren 2020 bis 2024. Zum Vergleich: In der Graz-Umgebung liegt der Preis bei 132 Euro pro Quadratmeter, und in der Südoststeiermark sogar nur bei 35,7 Euro pro Quadratmeter, das sind die niedrigsten Preise der Region. Die teuersten Gemeinden in der Steiermark sind Altaussee mit 542 Euro pro Quadratmeter und Ramsau am Dachstein mit 438,30 Euro pro Quadratmeter. Es ist schon verrückt, wie unterschiedlich die Preise innerhalb der Steiermark sind!
Preisentwicklung für Häuser und Wohnungen
Die Preise für Häuser in Graz schwanken zwischen 3.600 und 5.700 Euro pro Quadratmeter, je nach Wohnfläche. Man kann also sagen, dass die höchsten Preise in Graz zu finden sind, gefolgt von den Nachbarbezirken Liezen, Leibnitz und Weiz. Wenn wir uns die Eigentumswohnungen anschauen, hat Graz ebenfalls einen Spitzenplatz inne – vor allem bei den Wohnungen, die vor 1960 und zwischen 1961 und 1990 gebaut wurden. Für Wohnungen ab 1991 ist Liezen der teuerste Bezirk mit Preisen von 4.081 Euro pro Quadratmeter ohne Außenfläche und 4.376 Euro mit Außenfläche. Graz selbst liegt bei knapp 200 Euro weniger pro Quadratmeter, während die Graz-Umgebung sogar 1.000 Euro weniger verlangt. Das macht die Sache für viele Menschen nicht gerade einfacher.
Ein interessanter Punkt: Andreas Kern, Obmann der Immobilien-Fachgruppe bei der WKO, hat geäußert, dass es immer schwieriger wird, ein Haus im Grünen in Graz zu finden. Gleichzeitig sind die Wohnungsmieten in Graz gesunken, was auf die hohe Wohnungsproduktion zurückzuführen ist. Allerdings – und das ist das große Aber – benötigt die Stadt jährlich etwa 3.000 neue Wohnungen, aber es wird nicht genug gebaut. Die Bauverfahren in Graz ziehen sich oft über bis zu fünf Jahre hin, und das könnte ein echtes Problem für die zukünftige Wohnraumbedarfserhöhung darstellen.
Marktübersicht und regionale Unterschiede
Wenn wir einen Blick auf die Informationen von immobilien-verkaeuferportal.at werfen, wird klar, dass es starke regionale Unterschiede bei den Baugrundstückspreisen gibt. Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld bekommt man mit 54,61 Euro pro Quadratmeter die günstigsten Baugrundstücke. In der Südoststeiermark liegen die Preise bei 55,32 Euro, und in Murau kosten die Grundstücke 68,24 Euro pro Quadratmeter. Auf der anderen Seite gibt es Graz mit 388,12 Euro pro Quadratmeter – das ist fast das Gegenteil von günstig!
Die Eigentumswohnungen zeigen ebenfalls ein interessantes Bild. In Murtal kostet ein Erstbezug im Schnitt 2.071,17 Euro, während eine gebrauchte Wohnung nur 993,96 Euro kostet. Das ist ein großer Unterschied! Graz hingegen hat mit 4.228,21 Euro für Neubauten und 2.339,29 Euro im Bestand die höchsten Preise. Bei den Mietwohnungen gibt es eine Preisspanne von 5,94 Euro im Murtal bis zu 9,95 Euro in Graz. Die Unterschiede sind also enorm.
Die aktuelle Situation ist ziemlich herausfordernd, sowohl für Käufer als auch für Mieter. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Preise weiter entwickeln und ob die Stadt Graz es schafft, dem Wohnraumbedarf gerecht zu werden. Ein bisschen Hoffnung bleibt, dass sich die Dinge vielleicht ändern, aber aktuell scheint der Immobilienmarkt in der Steiermark eher einen steinigen Weg vor sich zu haben.
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