In Graz, genauer gesagt im Stadtteil Andritz, sitzt ein wahres Schwergewicht der Bäckereitechnik: die König Maschinen GmbH. Dieses Unternehmen, das seit seiner Gründung im Jahr 1966 von Dipl.-Ing. Helmut König – einem Sohn einer Bäckerfamilie – geführt wird, hat sich zu einem Weltmarktführer entwickelt. Was einst als kleiner Ein-Mann-Betrieb begann, ist heute eine internationale Unternehmensgruppe mit rund 800 Mitarbeitern. Man könnte sagen, Graz bleibt das Gehirn des Unternehmens, das nicht nur kleine Handwerksbäckereien, sondern auch große Industrien beliefert – und das mit großem Erfolg. Für das Geschäftsjahr 2022/23 meldete König Maschinen einen Umsatz von 114 Millionen Euro, was einen historischen Rekord darstellt. Im Vergleich zu vor zehn Jahren hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt, was die beeindruckende Entwicklung des Unternehmens unterstreicht.

König Maschinen hat sich auf den Bau von Maschinen spezialisiert, die den Bäckern dienen sollen. Ihr Produktportfolio ist vielfältig und umfasst Teigkneter für alle Teigarten, präzise Portionierung der Teiglinge, automatische Formgebung sowie Gäranlagen und Hochleistungsbacköfen. Ein weiteres Highlight ist die Übernahme von Vulganus Oy aus Finnland, die es dem Unternehmen ermöglicht hat, Kühlspiralen in ihr Angebot aufzunehmen. Diese Maschinen sind nicht nur für Handwerksbäcker gedacht, sondern insbesondere für die industrielle Großproduktion von Kleingebäck. Die hohe Fertigungstiefe, beginnend bei einer eigenen Metallgießerei, stellt einen klaren Wettbewerbsvorteil dar.

Ein Hidden Champion mit globaler Reichweite

Die König Maschinen GmbH ist nicht nur national erfolgreich, sondern auch international bestens aufgestellt. Mit Produktionsstandorten in Graz-Andritz, Lieboch, Celldömölk in Ungarn, Verona in Italien und Bad Staffelstein in Deutschland erstreckt sich ihr Einfluss über mehrere Länder. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über Vertriebstöchter in Deutschland, den USA, Italien und den Niederlanden sowie über 40 unabhängige Vertriebspartner weltweit. Eine beeindruckende Exportquote von konstant über 90 % zeigt, wie gut die Produkte im Ausland ankommen.

Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt ist der Fokus auf die Lehrlingsausbildung. König Maschinen ist ständig auf der Suche nach Nachwuchs in technischen Berufen, um die Fachkräfte von morgen auszubilden. Die Eigentümerstruktur des Unternehmens ist ebenfalls besonders: 100 % der Anteile liegen in der Helmut König Privatstiftung, was die familiäre Ausrichtung des Unternehmens unterstreicht.

Mit einem Auftragsbestand, der zum Geschäftsjahresende zwei Drittel des budgetierten Jahresumsatzes umfasst, sowie einer gut gefüllten Auftragspipeline für das erste Halbjahr 2024/25 sieht die Zukunft für König Maschinen vielversprechend aus. Die Kriterien eines Hidden Champions erfüllt das Unternehmen in jeder Hinsicht: Nischenfokus, Weltmarktführer, hohe Fertigungstiefe, Familienunternehmen und exportorientiert – und dennoch wenig bekannt. Das ist schon fast ein kleines Geheimnis, das es zu entdecken gilt.

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Weitere Informationen zu diesem beeindruckenden Unternehmen finden Sie in einem ausführlichen Artikel auf Kleine Zeitung.