In Graz, genauer gesagt in Hart bei Graz, tut sich was – und zwar auf der Autobahn! Seit Jahren wird über eine zusätzliche Autobahn-Anbindung im Osten der Stadt diskutiert. Nun hat die steirische Landesregierung einen entscheidenden Schritt gemacht und eine Absichtserklärung für die Errichtung einer Anschlussstelle an der A2-Südautobahn beschlossen. Beteiligt an diesem millionenschweren Projekt sind das Land Steiermark, die ASFINAG, die Gemeinde Hart bei Graz und die Firma Knapp AG. Bei Kosten von rund 21,8 Millionen Euro soll diese Maßnahme nicht nur die Region entlasten, sondern auch die Anbindung an das hochrangige Straßennetz verbessern.

„Das ist ein wichtiger Impuls für die Region“, betont die Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom. Verkehrslandesrätin Claudia Holzer ergänzt, dass die neue Anschlussstelle nicht nur die stark wachsende Wirtschaftsregion rund um Hart bei Graz unterstützen soll, sondern auch Anwohner von den Verkehrsströmen entlasten wird. Denn wer kennt das nicht? Wenn die Straßen überlastet sind, leidet nicht nur der Verkehr, sondern auch die Lebensqualität der Menschen, die dort wohnen. Die geplante Anbindung könnte hier eine echte Lösung bieten.

Finanzierungsdetails und nächste Schritte

Die Finanzierung des Projekts ist klar strukturiert: 50 Prozent der Kosten übernimmt die ASFINAG, während 25 Prozent vom Land Steiermark und die restlichen 25 Prozent von der Gemeinde Hart bei Graz sowie der Knapp AG getragen werden. Das zeigt, dass alle Beteiligten fest entschlossen sind, das Vorhaben voranzutreiben. Nachdem die Bundesregierung bereits im November 2025 grünes Licht gegeben hat, wird die ASFINAG nun die nächsten Schritte in die Wege leiten. Dazu gehört unter anderem die Vorbereitung der Unterlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung. Der Baustart ist allerdings erst frühestens ab 2031 realistisch – da sind noch einige bürokratische Hürden zu nehmen!

Die neue Anbindung ist nicht nur ein örtliches Thema. Im Kontext des Österreichischen Infrastrukturreports 2025 wird deutlich, wie wichtig solche Projekte für die gesamte Verkehrsinfrastruktur sind. Der Report hebt hervor, dass es an der Zeit ist, gezielte politische Maßnahmen zu ergreifen. 24 Prozent der Führungskräfte im Transportsektor fordern beispielsweise eine Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Da passt die geplante Autobahn-Anbindung doch bestens ins Bild – sie könnte auch dazu beitragen, die regionalen Wirtschaftsstrukturen zu stärken.

Mit dem Fokus auf nachhaltige Lösungen wird die Verbindung an das hochrangige Straßennetz nicht nur die Verkehrsbelastung reduzieren, sondern auch die Lebensqualität der Anwohner erhöhen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Planungen entwickeln und wann letztendlich die ersten Fahrzeuge über die frisch asphaltierte Verbindung rollen werden. Eines ist sicher: Die Region rund um Graz wird sich in den kommenden Jahren weiterentwickeln – und wir sind gespannt, was noch alles kommen mag!

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Für weitere Informationen und Details zu diesem spannenden Projekt können Sie die Originalquelle auf 5min.at und die ergänzenden Informationen auf MeinBezirk.at nachlesen.