Heute ist der 11.05.2026 und in Graz tut sich was! Der Griesplatz, das pulsierende Herz von Gries, steht vor einer aufregenden Neugestaltung. Vizebürgermeisterin Judith Schwentner hebt hervor, dass hier mehr Raum für Menschen geschaffen wird. Ein Entwurf liegt bereits vor, der die große Asphaltfläche in einen lebendigen Mittelpunkt verwandeln möchte. Das klingt nicht nur vielversprechend, sondern ist auch dringend nötig! Schließlich ist der Griesplatz der letzte große Platz rechts der Mur, der noch nicht umfassend umgestaltet wurde.

Die geplanten Verbesserungen sind vielfältig. Es wird mehr Grün geben, mehr Schatten, mehr Sicherheit und vor allem mehr Platz für die Menschen – statt für den Verkehr. Stadtbaudirektor Bertram Werle betont die Bedeutung des Griesplatzes für die rund 34.000 Einwohner:innen des Bezirks. Hier braucht es ein starkes Zentrum, das den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird. Ein neues Verkehrskonzept sowie eine künftige Straßenbahn sollen die Neugestaltung unterstützen und dem Platz frischen Wind verleihen.

Ein lebendiger Mittelpunkt

Die eingereichten Vorschläge zur Neugestaltung wurden von Stadtplanungs-Chef Bernhard Inninger gelobt. Der Siegerentwurf sieht eine Aufteilung des Griesplatzes in drei Bereiche mit unterschiedlichen Atmosphären vor. Im Norden wird eine neu platzierte Mariensäule als zentraler Treffpunkt vorgesehen, ergänzt durch Kioske und Marktflächen. Das klingt nach einem tollen Ort, um sich mit Freunden zu treffen oder einen Kaffee zu genießen!

Die mittleren und südlichen Bereiche bieten Aufenthaltsmöglichkeiten mit sozialem Mobiliar und einer tim-Station. Besonders spannend sind die 45 hochstämmigen Neupflanzungen, die nicht nur Schatten spenden, sondern auch den Weitblick über den Platz ermöglichen. Ein Leerstandskonzept soll zudem die Belebung der Erdgeschoßzone fördern. Das Ziel ist es, die Potenziale eines lebendigen Grätzlzentrums auszuschöpfen und dem Platz einen dörflichen Charakter zu verleihen.

Neugestaltung auch in Griesheim

Während Graz mit dem Griesplatz voranschreitet, gibt es auch in Griesheim spannende Entwicklungen. Dort liegen ebenfalls Entwürfe für die Neugestaltung des Bahnhofsumfelds vor. Der Planungswettbewerb wurde bereits im November 2020 von der Stadt Frankfurt ausgelobt und der Siegerentwurf stammt von der Arbeitsgemeinschaft faktorgruen Landschaftsarchitekten bdla und Fichtner Water & Transportation aus Freiburg. Die Neugestaltung umfasst eine urbane Mitte mit einem klar gestalteten Platz, der Aufenthalts- und Nutzungsmöglichkeiten bietet.

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Die Vorfläche des Saalbaus wird mit Sitzstufen und einem Fontänenfeld aufgewertet. Geplant sind auch zahlreiche Bäume, „Grüne Kissen“ und „Stadtsofas mit Holzauflage“. Auf der Nordseite wird mehr Platz für Außengastronomie geschaffen – das könnte die Lebensqualität vor Ort erheblich steigern! Interessanterweise bleibt auch der große Schnurbaum des „Bahnhofsgärtchens“ erhalten. Die Entwürfe sind bis zum 5. November in der Stadtbibliothek und am Bahnhofsgebäude ausgestellt, und ein digitaler Bürgerinformationsabend ist für den 4. November geplant.

Beide Projekte, sowohl in Graz als auch in Griesheim, zeigen, wie wichtig es ist, öffentliche Räume neu zu gestalten und sie lebendiger zu machen. Ein zukunftsorientierter Ansatz, der den Bedürfnissen der Menschen Rechnung trägt, könnte hier der Schlüssel sein. Die Vorfreude auf die neuen Plätze ist groß, und es bleibt spannend, wie sich die Projekte weiterentwickeln werden.