Heute ist der 24.07.2026 und in Hartberg-Fürstenfeld gab es ein ganz besonderes Event: die dritte Auflage des Austria Backyard Ultra in Wagendorf. Rund 200 Läuferinnen und Läufer aus dem In- und Ausland fanden sich ein, um sich dieser einzigartigen Herausforderung zu stellen. Die Atmosphäre war elektrisierend, und die Vorfreude war bereits vor dem Start zu spüren. Die Veranstaltung wurde von Sarah und Philipp Friesenbichler sowie Markus Schieder organisiert, die mit viel Herzblut für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Der Wettkampf hatte ein strenges, aber faires Format. Jeder Teilnehmer musste stündlich eine Runde von 6,706 Kilometern absolvieren. Wer die Zeit überschritt oder nicht rechtzeitig am Start war, musste leider aufgeben. Das sorgte natürlich für zusätzlichen Druck, aber auch für eine besondere Dynamik unter den Teilnehmern. Am Ende konnte nur einer als Sieger hervorgehen: Stefan Wilfinger. Er bewältigte unglaubliche 36 Runden und lief dabei insgesamt 241,40 Kilometer! In einem Wettkampf, wo Ausdauer und mentale Stärke auf die Probe gestellt werden, schaffte es nur er bis zur letzten Runde. Sein Zweitplatzierter, Stephan Kohlhauser, gab nach 35 Runden auf – ein Ergebnis, das man wirklich respektieren muss.

Internationale Teilnehmer und neue Strecken

Die Veranstaltung wartete auch mit einem internationalen Starterfeld auf. Teilnehmer aus Ländern wie der Slowakei, Slowenien und sogar Israel waren vertreten. Das unterstreicht die Bedeutung des Austria Backyard Ultra und zieht echte Enthusiasten an, die bereit sind, ihre Grenzen zu überschreiten. In dieser Ausgabe gab es zudem einige Neuerungen: Die Strecken wurden in Tages- und Nachtabschnitte unterteilt. Während die Tagesstrecke mit 130 Höhenmetern eine richtige Herausforderung darstellte, war die Nachtstrecke mit 100 Höhenmetern etwas flacher gestaltet, um den Läufern eine bessere Erholung zu ermöglichen. Das hat vielen sicher geholfen, die langen Stunden durchzuhalten.

Für viele Teilnehmer war der Lauf nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch ein Test ihrer mentalen Stärke. Manchmal kann das Kopf-an-Kopf-Rennen mit sich selbst viel härter sein als gegen die Konkurrenz. Es geht um Durchhaltevermögen, den unaufhörlichen Willen, weiterzulaufen und nicht aufzugeben, auch wenn der Körper schreit. Die Stimmung unter den Läufern war ansteckend, jeder unterstützte den anderen – ein wahres Gemeinschaftsgefühl, das sich über die gesamte Veranstaltung erstreckte.

Ein unvergessliches Erlebnis

Der Austria Backyard Ultra hat sich mit jeder Auflage weiterentwickelt und beeindruckt durch seine einzigartige Kombination aus Wettkampfgeist und Gemeinschaft. Die Teilnehmer gehen nicht nur an ihre physischen Grenzen – sie erleben auch eine Art von Zusammenhalt, die man in vielen anderen Sportevents nicht findet. Und das ist es, was diesen Lauf so besonders macht. Es ist mehr als nur ein Wettkampf; es ist ein Erlebnis, das die Teilnehmer in Erinnerung behalten werden.

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In Hartberg-Fürstenfeld wird der Austria Backyard Ultra sicher noch viele weitere Runden drehen. Mal sehen, wer beim nächsten Mal die Herausforderung annimmt und vielleicht sogar neue Rekorde aufstellt. Die Vorfreude auf die nächste Ausgabe ist jetzt schon spürbar! Das Event hat einmal mehr bewiesen, dass in der Region große sportliche Leidenschaft steckt. Und vielleicht wird der nächste Sieger ja auch wieder ein österreichischer Läufer – die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!

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