Am 31. Mai 2026 wurde das 150-jährige Bestehen des Marienkrankenhauses in Vorau mit einem ganz besonderen Event gefeiert: dem Barbara-Sicharter-Wandertag. Rund 140 Teilnehmer fanden sich ein, um gemeinsam die Tradition und das Erbe der Gründerin des Krankenhauses, Barbara Sicharter, zu würdigen. Die Veranstaltung begann in der Pfarrkirche Wenigzell, wo eine gemeinsame Messe abgehalten wurde. Es war ein Moment der Besinnung und des Zusammenkommens, bevor die Wanderer in die malerische Umgebung aufbrachen.
Die Strecke, die die Teilnehmer erkundeten, war nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern bot auch Gelegenheiten für Austausch und Geselligkeit. Eine Labstation am Partrizihof gewährte den Wanderern eine wohlverdiente Rast mit Snacks und Getränken. Der Tag endete im Freilichtmuseum und in der Urkraftarena in Vorau, wo bei Speis und Trank der Erfolg des Wandertages gefeiert wurde. Die positive Stimmung und die große Beteiligung machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis im Jubiläumsjahr des Marienkrankenhauses.
Ein Tag voller Erinnerungen und Gemeinschaft
Bereits um 7:30 Uhr startete die Veranstaltung mit einem Shuttlebus-Transfer von Vorau nach Wenigzell. Es war ein frühes Aufstehen für alle, aber die Vorfreude auf den Wandertag war groß. Um 8:00 Uhr folgte die Hl. Messe in der Pfarrkirche, und um 9:00 Uhr setzte sich die Wandergruppe vom Kirchplatz Wenigzell in Bewegung. Alle waren gut gelaunt, der Duft von frischer Morgenluft und das Zwitschern der Vögel begleiteten die ersten Schritte auf dem Weg.
Die Labestation war nicht nur ein Ort für eine kurze Pause, sondern auch für den Austausch zwischen den Teilnehmern. Hier trafen sich alte Bekannte und neue Gesichter, um Geschichten zu teilen und die Natur zu genießen. Der Weg führte durch eine idyllische Landschaft, die das Herz höher schlagen ließ. Manchmal wurde das Geplätscher eines Baches gehört und die Sonnenstrahlen schimmerten durch das Blätterdach der Bäume. Was für ein Genuss!
Ein gelungenes Finale
Der Ausklang des Wandertages war ebenso schön wie der Beginn. Im Freilichtmuseum und in der Urkraftarena warteten bereits köstliche Speisen und erfrischende Getränke auf die erschöpften Wanderer. Bei geselliger Atmosphäre und angeregten Gesprächen ließen alle den Tag Revue passieren. Es war nicht nur ein Wandertag, sondern eine Feier der Gemeinschaft und der Tradition – eine Hommage an Barbara Sicharter und das Marienkrankenhaus, das seit 150 Jahren für die Menschen in der Region da ist.
Solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig es ist, die Wurzeln zu erkennen und zu feiern. Der Barbara-Sicharter-Wandertag macht deutlich, dass die Tradition und das Erbe lebendig bleiben, wenn Menschen sich zusammenschließen, um die Geschichte zu ehren. Wer hätte gedacht, dass ein einfacher Wandertag so viel mehr sein kann? Wer nicht dabei war, hat wirklich etwas verpasst. Für die, die es geschafft haben, wird dieser Tag sicherlich als einer der Höhepunkte des Jubiläums in Erinnerung bleiben.
