Das Rote Kreuz in der Steiermark hat eine spannende Aktion ins Leben gerufen, die nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leistet, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung von Blutspenden schärfen möchte. Bis zum 10. Juli können alle Blutspender einen persönlichen Laborbefund per Post erhalten. Dieser Befund gibt Auskunft über die eigene Blutgruppe, den Rhesusfaktor sowie ausgewählte Blutwerte wie Hämoglobin, Leukozyten und Thrombozyten. Auch Testergebnisse auf Hepatitis B, Hepatitis C und HIV sind enthalten. Die Zustellung erfolgt in der Regel zwei bis drei Wochen nach der Spende. Ein tolles Plus, oder?

Leider ist der Blutbedarf in Österreich auch im Sommer hoch. Alle 90 Sekunden wird eine Blutkonserve benötigt. Das klingt nach einer Menge! Hohe Temperaturen sind kein Hindernis für Blutspenden, aber es ist ratsam, ausreichend zu trinken und körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Und für alle, die sich fragen, ob der Laborbefund ein Arztbesuch ersetzen kann: Leider nicht. Er dient lediglich zur Information und klärt keine Beschwerden oder Erkrankungen ab. Weitere Informationen zu dieser Aktion finden Sie in einem ausführlichen Artikel auf meinbezirk.at.

Die verschiedenen Arten der Blutspende

Doch was passiert eigentlich mit dem Blut, das gespendet wird? Es gibt vier gängige Arten der Blutspende: Vollblut-, Plasma-, Thrombozyten- und Eigenblutspenden. Die häufigste Form ist die Vollblutspende, bei der etwa ein halber Liter Blut über die Armvene entnommen wird. Die gesamte Prozedur dauert zwischen 5 und 10 Minuten, aber inklusive der Untersuchung und der anschließenden Ruhephase kann man mit etwa einer Stunde rechnen. Frauen dürfen alle drei Monate spenden, Männer sogar alle zwei Monate. Der Grund für die unterschiedlichen Spendenfrequenzen liegt im Eisenverlust, den Frauen während ihrer Menstruation erleiden.

Wer sich für eine Plasmaspende interessiert, sollte wissen, dass das Plasma vom Rest des Blutes getrennt wird. Während dieser Prozess länger dauert – etwa 1,5 bis 2 Stunden – ist das Plasma sehr wertvoll, da es zu 90 Prozent aus Wasser besteht und wichtige Substanzen enthält, die für die Herstellung von Medikamenten verwendet werden. Thrombozytenspenden, die für die Blutgerinnung wichtig sind, sind ebenfalls gefragt, vor allem bei Krebserkrankungen oder nach großen Blutverlusten. Hierbei sind die Blutplättchen nach der Spende nur vier Tage lang verwendbar.

Eigenblutspende für spezielle Anlässe

Eine weitere Möglichkeit ist die Eigenblutspende. Hierbei wird Blut 5 bis 7 Wochen vor einer geplanten Operation entnommen und für den eigenen Bedarf aufbewahrt. Diese Art der Spende wird mit dem Arzt besprochen und ist nur bei gutem Gesundheitszustand und ausreichend Zeit vor der Operation möglich. Eine interessante Option für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen!

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Die Bedeutung der Blutspende kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die verschiedenen Arten der Spende bieten für jeden etwas, und sie helfen nicht nur anderen, sondern können auch die eigene Gesundheit ins Bewusstsein rücken. Wenn Sie mehr über die Bedeutung der Blutspende erfahren möchten, besuchen Sie die Seite des Bundesgesundheitsministeriums. Dort finden Sie viele nützliche Informationen und Hinweise, die Ihnen helfen können, die für Sie passende Spendenart zu finden.

Und noch ein kleiner Hinweis für alle, die sich um den Datenschutz sorgen: Die Webseiten, die sich mit Blutspenden beschäftigen, nutzen unterschiedliche Methoden zur Datenerfassung. Informationen dazu sind auf den jeweiligen Seiten zu finden, wie beispielsweise auf blutspenden.de. Hier werden Daten anonymisiert erfasst, um die Nutzung der Angebote zu verbessern, ohne die Privatsphäre der Nutzer zu gefährden.

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