Digitalisierung im Gesundheitswesen: Steiermark feiert 20 Jahre Gesundheitsfonds
In der Steiermark tut sich was im Gesundheitswesen! Der Gesundheitsfonds feiert sein 20-jähriges Bestehen und blickt auf eine beeindruckende Entwicklung in der Digitalisierung zurück. Die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung ist nicht nur ein Schlagwort, sondern wird hier aktiv gelebt. Rezepte werden mittlerweile meist digital ausgestellt, Befunde können online abgerufen werden und Impfungen sind im elektronischen Impfpass dokumentiert. Das klingt alles sehr zeitgemäß und wird auch von den Steirern gut angenommen. Im Jahr 2025 wurden in ganz Österreich rund 74 Millionen e-Rezepte ausgestellt. Über die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) sind sogar 115 Millionen e-Befunde verfügbar!
Besonders bemerkenswert ist, dass 37,2 Millionen Impfungen im elektronischen Impfpass erfasst wurden. Es wird deutlich, dass der Gesundheitsfonds Steiermark als Motor für Digitalisierung und innovative Versorgungsmodelle eine wesentliche Rolle spielt. Jährlich fließen Investitionen in digitale Gesundheitsangebote und die Weiterentwicklung der elektronischen Gesundheitsversorgung. Zu den bekanntesten Projekten gehört das „HerzMobil“, das Patienten mit Herzinsuffizienz nach ihrem Krankenhausaufenthalt digital begleitet. Gesundheitsdaten wie Blutdruck und Gewicht werden einfach von zu Hause aus übermittelt und überwacht. Auch die Teledermatologie und das OnkoMobil für Krebspatienten zählen zu den geförderten Projekten.
Finanzierung und Ausblick
Für die Zukunft sind die Weichen bereits gestellt. Im Jahr 2026 werden rund zwei Millionen Euro für e-Health-Anwendungen bereitgestellt, während jährlich 1,6 Millionen Euro in den ELGA-Bereich der Steiermark fließen. Die Digitalisierung soll nicht nur die Versorgungsengpässe abfedern, insbesondere in ländlichen Regionen, sondern auch einen schnelleren Austausch von Gesundheitsdaten zwischen den Einrichtungen ermöglichen. Durch die Weiterentwicklung mehrerer Digitalisierungsprojekte und die aktualisierte e-Health-Strategie wird ein großer Schritt in Richtung einer modernen Gesundheitsversorgung gemacht.
Ein wichtiger Aspekt, der nicht unerwähnt bleiben sollte: Die digitale Gesundheitskompetenz wird besonders für ältere Menschen ausgebaut. Es geht darum, den Wandel von Papierakten und analogen Abläufen zu digitalen Lösungen voranzutreiben. Diese Entwicklung ist nicht nur ein Schritt in die Zukunft, sondern auch eine Notwendigkeit, um die Gesundheitsversorgung für alle zugänglicher und effizienter zu gestalten.
Rechtsrahmen und Herausforderungen
Doch wie sieht es mit den Rahmenbedingungen aus? Die Vereinbarung zwischen Bund und Ländern gemäß Art. 15a B-VG spielt eine zentrale Rolle bei der Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens in Österreich. Sie definiert die Grundlagen für die Umsetzung der Digitalisierungsstrategie und die Beteiligung verschiedener Akteure. Dabei müssen soziale, technische, rechtliche und ethische Standards gewahrt bleiben, um die Modernisierung des Gesundheitswesens verantwortungsvoll zu gestalten. Datenschutz und Datensicherheit sind dabei zentrale Aspekte, die beim Ausbau der elektronischen Gesundheitsakte höchste Priorität genießen.
Ein Grundsatz, der in diesem Kontext hervorzuheben ist: „digital vor ambulant vor stationär“. So werden digitale Angebote für Patient:innen priorisiert, was sicherlich viele Vorteile mit sich bringt. Herausforderungen gibt es dennoch, vor allem bei der Finanzierung der Projekte. Aber mit zusätzlichen Mitteln aus der Drittelfinanzierung von Bund, Ländern und Sozialversicherung soll der Ausbau telemedizinischer Angebote und von eHealth-Angeboten vorangetrieben werden. Das klingt vielversprechend und lässt auf eine positive Entwicklung in der österreichischen Gesundheitslandschaft hoffen.
Insgesamt wird sichtbar, dass die Steiermark auf einem guten Weg ist, die Digitalisierung im Gesundheitswesen weiter voranzutreiben. Mit der Unterstützung von vielfältigen Projekten, einer klaren Strategie und dem Engagement aller Beteiligten wird es gelingen, die Gesundheitsversorgung für alle zu verbessern. Die kommenden Jahre werden spannend – für Patienten und Fachkräfte gleichermaßen!
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unser Website-System erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – von semantisch korrektem Markup über ausreichende Kontraste bis zur vollständigen Tastaturbedienbarkeit. Umgesetzt wurde dies durch Daniel Wom und VeloCore mit einem durchgängig barrierefreien Ansatz.
