Klangwolke 2026: Mahlers Auferstehungssymphonie in der Steiermark
Am 17. Juli 2026 wird es in der Steiermark wieder musikalisch aufregend. Die ORF Steiermark Klangwolke feiert ihre 19. Ausgabe und widmet sich einem der eindrucksvollsten Werke von Gustav Mahler: der Symphonie Nr. 2, auch bekannt als die „Auferstehungssymphonie“. Ein echter Leckerbissen für Klassikliebhaber und solche, die es werden wollen!
Die Dirigentin Mei-Ann Chen wird das Styriarte Youth Orchestra leiten, unterstützt von der Sopranistin Miriam Kutrowatz und der Mezzosopranistin Jolana Slavikova. Zudem werden der Chor pro musica graz und der Chor mondo musicale für die gesanglichen Höhen sorgen. Los geht es um 21:00 Uhr, und für alle, die nicht direkt vor Ort sein können, wird es über 20 öffentliche Public Viewings in der ganzen Steiermark geben – die perfekte Gelegenheit, sich mit Freunden zu versammeln und gemeinsam in diese musikalische Reise einzutauchen.
Public Viewings im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld
Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wird es gleich vier Public Viewing Standorte geben: Die Augustinerkirche Fürstenfeld, der Kirchplatz Pöllau, die Bierwerkstatt Richard Graf und das Rogner Bad Blumau. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen ist frei, was die gesamte Angelegenheit noch attraktiver macht. Zudem wird das Konzert live auf ORF III und Radio Steiermark übertragen – auch hier geht’s um 21:00 Uhr los. Als kleinen Vorgeschmack gibt es um 20:15 Uhr eine Dokumentation mit dem Titel „Steirischer Almsommer in der Lipizzanerheimat“.
Um die Übertragung kümmern sich zehn Kameras in HD-Qualität, sodass die Zuschauer nichts von dem grandiosen Klang- und Lichterlebnis verpassen sollten. Diese Klangwolke verspricht, ein unvergesslicher Abend zu werden, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Festivals und Gedenken an Mahler
Im Kontext von Mahlers Werk und seiner Bedeutung findet im nächsten Jahr das 9. Gustav Mahler Festival statt, das vom 18. bis 22. Juni 2025 in Steinbach am Attersee über die Bühne geht. Hier dreht sich alles um das Motto „Mahler und der Tod“. Dieses Festival verspricht eine Mischung aus Konzerten, Vorträgen, Diskussionen und sogar Exkursionen – eine wahre Feier der Kultur und des kreativen Schaffens. Mahler selbst komponierte im idyllischen Komponierhäuschen am Attersee, wo er 1894 den letzten Satz seiner 2. Symphonie schrieb. Ein Ort, der nicht nur für ihn von Bedeutung war, sondern auch heute eine Gedenkstätte darstellt.
Das Festival zieht sowohl Experten als auch junge Künstler an und bietet Raum für Naturerkundungen und kulturelle Besuche in der Umgebung. Die Eröffnungsveranstaltung wird von der Bürgermeisterin Nicole Eder und dem ehemaligen Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer begleitet. Ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte!
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