Am 5. und 6. Mai 2026 war es endlich so weit: Mario Kunasek, der Landeshauptmann, begab sich auf eine zweitägige Bezirkstour im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Begleitet wurde er von freiheitlichen Abgeordneten und Funktionären, die gemeinsam mit ihm das Ziel verfolgten, den Austausch mit der Bevölkerung und regionalen Betrieben zu intensivieren. Es ging darum, Einblicke in die Arbeit der FPÖ in der Landesregierung und im Landtag zu geben und den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort zu fördern. Das klingt ja fast nach einer kleinen Abenteuerreise durch die Region!
Am ersten Tag startete die Tour mit einem Besuch im Tierpark Herberstein. Hier wurde die Bedeutung des Tourismus und der regionalen Freizeitangebote für die wirtschaftliche Entwicklung der Oststeiermark thematisiert. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Tierwelt und der Tourismus Hand in Hand gehen – der Duft von frischem Gras und das Geplätscher des Wassers in den Tiergehegen trugen zur entspannten Atmosphäre bei. Danach ging es weiter zum Lagerhaus Hartberg, wo die Herausforderungen in der Land- und Energiewirtschaft diskutiert wurden. Auch die regionale Versorgungssicherheit stand auf der Agenda. Abgerundet wurde der erste Tag mit einer Abendveranstaltung im Gasthaus Ritter Evelyn, die eine wunderbare Gelegenheit bot, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Das lebhafte Treiben und die interessierten Gesichter der Anwesenden machten deutlich, dass hier ein echter Dialog stattfindet.
Einblicke in die heimische Wirtschaft
Der zweite Tag begann mit einem Besuch des Ringana Campus in St. Johann in der Haide. Hier erfuhren die Teilnehmer alles über nachhaltige Produktion und regionale Wertschöpfung. Nachhaltigkeit ist in aller Munde und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Präsentation war aufschlussreich und die Ideen, die hier umgesetzt werden, könnten als Vorbild für viele andere Projekte dienen. Anschließend standen Besuche bei der Rubner Holzindustrie und im Hotel Muhr auf dem Programm. Beide Betriebe sind Paradebeispiele für die heimische Industrie und verdeutlichten die Rolle des Tourismus und regionaler Arbeitgeber für den Wirtschaftsstandort Steiermark. Das Klopfen von Holz und das Rauschen des Windes in den Bäumen schufen eine beeindruckende Kulisse.
Während der gesamten Tour betonte Mario Kunasek, wie wichtig der direkte Austausch vor Ort für die politische Arbeit ist. Bezirksparteiobmann Luca Geistler hob hervor, dass persönlicher Kontakt mit Menschen und Betrieben für eine bürgernahe Politik unerlässlich ist. Die FPÖ Steiermark setzt mit dieser Tour ihre Besuche in allen Regionen des Landes fort – ein klarer Fokus auf Bürgernähe und direkte Kommunikation.
Tourismus als Wirtschaftsmotor
Die Bedeutung des Tourismus für die regionale Wirtschaft ist unbestritten. Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass die Tourismusakzeptanz in Österreich auf konstant hohem Niveau bleibt. Die Bevölkerung ist sich bewusst, wie wichtig der Tourismus als Arbeitsplatzmotor und Nachhaltigkeitstreiber ist. Im Jahr 2023 wurde der Tourismusakzeptanz-Index mit 75 Punkten auf einer Skala von 0 bis 100 gemessen. Das ist ein bemerkenswerter Wert, besonders nach den herausfordernden Pandemiejahren. Laut einer bundesweiten Erhebung von Statistik Austria aus dem Jahr 2024 stehen 45 Prozent der Bevölkerung dem Tourismus positiv gegenüber. Nur ein kleiner Teil äußert sich kritisch.
Der Austausch zwischen Politikern und Bürgern wie bei Kunaseks Bezirkstour könnte also kaum relevanter sein. Wenn man bedenkt, dass der Tourismusakzeptanzsaldo bei +38 Prozentpunkten liegt, wird klar, wie wichtig es ist, die Menschen in den Dialog einzubeziehen und ihnen zuzuhören. So bleibt der Tourismus nicht nur ein Teil der Wirtschaft, sondern auch ein Thema, das die Herzen der Menschen bewegt.