Die Vorfreude auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 steigt, und in Hartberg sowie Fürstenfeld werden bereits große Pläne geschmiedet. Am Hauptplatz in Hartberg wird im Rahmen des Vaibz Beach ein „WM Dorf 2026“ entstehen. Hier haben Michael Maximilian Dumuta und Felix Koller die Übertragung von insgesamt 22 Spielen live geplant. Das klingt nach einem echten Fußballfest! Bereits 25 Tonnen Sand wurden aufgeschüttet, und seit Ende Mai läuft der Betrieb mit einem „Mega Beach Opening“. Der Strand ist von Mittwoch bis Sonntag ab 16 Uhr geöffnet, ausgenommen an den Spieltagen, wenn die Atmosphäre voll und ganz dem runden Leder gewidmet ist.
Besonders spannend wird es am 22. Juni, wenn Österreich gegen Argentinien spielt. Dieses Match wird ab 19 Uhr auf einer großen Leinwand übertragen. Vor Ort kann eine Gruppe von 100 Menschen Platz nehmen, und das kulinarische Angebot kommt von „gollner²“ aus dem Schildbacherhof. Wer sicher einen Platz möchte, sollte sich rechtzeitig um eine Reservierung kümmern. Der Bürgermeister von Hartberg, Marcus Martschitsch, hat bestätigt, dass die genehmigten Spielübertragungen bis über die regulären Gastgartenzeiten hinausgehen. Das klingt nach einem tollen Abend!
Public Viewing in Fürstenfeld
In Fürstenfeld wird ebenfalls ein Public Viewing für das Spiel am 22. Juni geplant, und zwar ebenfalls um 19 Uhr. Hier werden zwei große LED-Wände aufgestellt, und sollte das Wetter mal nicht mitspielen, kann man in die Stadthalle ausweichen. Die erwartete Zuschauerzahl liegt zwischen 3000 und 5000, und der Einlass ist bereits ab 17 Uhr. Das wird ein echtes Spektakel!
Doch nicht nur in unserer Region wird gejubelt. In anderen Städten, wie Münster, gibt es zwar auch große Pläne für Public Viewing, jedoch stehen diese oft unter einem anderen Stern. Dort kämpfen die Veranstalter mit einer angespannten Haushaltslage, steigenden Kosten durch Inflation und späten Anstoßzeiten. Private Veranstalter in Bochum berichten sogar von erheblichem wirtschaftlichem Risiko. Sicherheit, Personal und Infrastruktur kosten Geld – viel Geld. Der Eventmanager Philipp Johnen aus Mönchengladbach plant trotzdem ein Public Viewing im Kaiserbiergarten, wo bis zu 800 Gäste erwartet werden. Tickets für Tisch und Mindestverzehr müssen im Voraus erworben werden.
Wichtige Lizenzen und Genehmigungen
Für alle, die ein solches Event organisieren möchten, gibt es jedoch einige wichtige Vorschriften zu beachten. Für ein legales Public Viewing ist eine offizielle Übertragungslizenz der FIFA erforderlich. Die Anmeldung muss bei der zuständigen Verwertungsgesellschaft erfolgen, in Österreich also bei der AKM. Die Gebühren hängen von der Besucherzahl und dem Veranstaltungscharakter ab. In der Regel benötigt man auch eine Sondergenehmigung, wenn Spiele zu späterer Stunde übertragen werden sollen. Diese muss mindestens 4-8 Wochen vor dem Event beantragt werden.
Die FIFA hat die Lizenzrechte für Sponsoring bei Public Viewings verschärft. Das bedeutet, dass lokale Sponsoren von der FIFA genehmigt werden müssen, um Konkurrenz zu großen WM-Sponsoren zu vermeiden. Für alle, die es richtig machen wollen: Die Anträge für die Public Viewing Lizenz sollten mindestens 4-6 Wochen vor dem Event eingereicht werden. Wer also plant, sich das Fußballfest nicht entgehen zu lassen, sollte sich zeitnah um die notwendigen Genehmigungen kümmern. Schließlich möchte man in der sommerlichen Hitze des WM-Dorfs oder auf den Plätzen in Fürstenfeld mit Freunden und Familie anstoßen und die Spiele genießen!
