Heute ist der 27.05.2026, und in der Region Hartberg-Fürstenfeld gibt es besorgniserregende Nachrichten: Das Schulungszentrum Fohnsdorf (SZF) wird seine Außenstelle in Fürstenfeld zum Ende des Jahres 2026 schließen. Der Grund? Reduzierte Fördermittel! Diese Entscheidung trifft nicht nur die Einrichtung selbst, sondern auch die 27 derzeitigen Auszubildenden und 10 Beschäftigten. Eine schmerzhafte Entscheidung, die von AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe als alles andere als leicht beschrieben wurde. Schließlich war das SZF im Auftrag des AMS tätig und bot vielen Menschen in der Region wertvolle berufliche Perspektiven.

Ein besonders trauriger Aspekt der Schließung ist, dass die Ausbildungsangebote in Bereichen wie Metalltechnik und Elektrotechnik betroffen sind. Das ist für viele eine echte Herausforderung. Über 50 Prozent der Teilnehmerinnen waren Frauen, die häufig durch die Zusammenarbeit mit dem ZAM unterstützt wurden. Das zeigt, wie wichtig solche Ausbildungszentren für die Gleichstellung der Geschlechter in technischen Berufen sind. Nur 16 Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre Ausbildung bis zum Ende des Programms abzuschließen. Für die anderen bleibt die Frage offen: Was nun?

Die Auswirkungen auf die Region

Die Schließung wird nicht nur die Auszubildenden treffen, sondern auch die betroffenen Mitarbeiter. Aktuell wird nach Lösungen für diese Personen gesucht. Ausbildungsplätze in Fohnsdorf sind zwar verfügbar, aber die Entfernung von etwa 160 Kilometern zu Fürstenfeld stellt für viele eine erhebliche Hürde dar. Besonders für Mütter kann das eine große Belastung sein. Da bleibt nur zu hoffen, dass die AMS-Geschäftsstellen, andere Bildungseinrichtungen und regionale Betriebe Unterstützung anbieten, um diesen Menschen eine Perspektive zu geben.

Zusätzlich zu den Herausforderungen, die die Schließung mit sich bringt, gibt es auch die Frage der finanziellen Unterstützung für die verbleibenden Lehrlinge und Betriebe. Informationen zur Förderung von Lehrlingen und Lehrbetrieben in Österreich sind unter anderem auf der Website der Wirtschaftskammer zu finden. Hier werden Förderanträge bearbeitet, und es gibt Merkblätter sowie Ansprechpartner:innen, die helfen können. Aber das Ganze hat seinen Preis: Die Mittel werden nur im Rahmen der verfügbaren Budgets bereitgestellt, und Anträge müssen in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet werden.

Die Zukunft der Ausbildung

Es ist klar, dass die Schließung des SZF in Fürstenfeld eine Lücke hinterlässt, die nicht leicht zu füllen sein wird. Die Ausbildungslandschaft in Österreich ist vielfältig, und innovative Ansätze zur dualen Ausbildung können in den Förderschienen Integration, Gender und Qualität unterstützt werden. Aber diese Unterstützung ist oft an strenge Auflagen gebunden. So müssen beispielsweise Förderanträge rechtzeitig eingereicht werden, und es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.

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Das Thema der Ausbildung und Förderung wird also weiterhin von großer Bedeutung sein. Die Schließung des SZF ist ein Weckruf, dass es nicht nur um die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen geht, sondern auch um die Sicherstellung von Qualität und Zugang für alle. Die Hoffnung bleibt, dass die betroffenen Menschen nicht einfach im Regen stehen gelassen werden.

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