Am 18. Mai 2026 besuchte eine Delegation des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) die Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH. Der Besuch war ein spannendes Treffen, bei dem es vor allem darum ging, die Rolle der Landwirtschaft für Biodiversität, Biotopverbund und Regionalentwicklung zu beleuchten. Es waren 15 Mitarbeiter des BMLUK aus der Sektion II (Landwirtschaft und ländliche Entwicklung) anwesend, die sich mit verschiedenen Aspekten der Natur und Landwirtschaft auseinandersetzten.

Der Geschäftsführer der Regionalmanagement Südweststeiermark GmbH, Lasse Kraack, stellte die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Regionalmanagements vor. Diese Kooperation ist entscheidend, um die Herausforderungen, die die Landwirtschaft und der Naturschutz mit sich bringen, effektiv anzugehen. Besonders interessant war die Präsentation von Kilian Cresnik, dem Leiter des Naturpark Südsteiermark, der einige erfolgreiche Kooperationen zwischen Landwirtschaft und Naturschutz herausstellte. Hierbei wurde deutlich, dass der Naturpark stark auf die Mitwirkung von Grundeigentümern und Landwirten angewiesen ist, um Naturschutzmaßnahmen erfolgreich umzusetzen.

Der Biotopverbund und seine Bedeutung

Die Biotopverbund-Managerin Katharina Scheibenhoffer betonte die Wichtigkeit der Vernetzung von Lebensräumen, nicht nur für die heimischen Lebewesen, sondern auch für die Menschen, die in dieser Region leben. Der Biotopverbund spielt eine zentrale Rolle, indem er dauerhaft Populationen wild lebender Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensstätten sichert. Dabei werden Kernflächen und Verbindungsflächen unterschieden: Kernflächen sind von herausragender Bedeutung, während Verbindungsflächen den Austausch zwischen benachbarten Populationen ermöglichen. Dies verbessert die Verbindung der Natura-2000-Gebiete und fördert die Entwicklung der Biodiversität.

Ein Highlight des Besuchs war die Exkursion zum Weingut Polz im Bezirk Leibnitz, wo biodiversitäts- und biotopverbundfördernde Projekte in Augenschein genommen wurden. Geplante Projekte wie eine Trockensteinmauer und eine Blühwiese wurden besichtigt. Diese Initiativen bieten Lebensraum und Nahrungsquellen für heimische Pflanzen und Tiere. Ganz nebenbei stärken sie die Biodiversität und unterstützen die Landwirtschaft, indem sie Nützlinge anziehen und den Biotopverbund erweitern.

Nachhaltigkeit und regionale Entwicklung

Das Biotopverbund-Management der Südweststeiermark plant nicht nur Maßnahmen zur Unterstützung der Umwelt, sondern auch zur Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in der Region. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten – von den Landwirten bis zu den Naturschützern – an einem Strang ziehen, um eine nachhaltige und lebenswerte Umgebung für kommende Generationen zu schaffen. Dieses Zusammenspiel ist ein zentrales Element für den Erhalt und die Entwicklung der Biodiversität im Rahmen der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt.

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Insgesamt ist es spannend zu beobachten, wie Natur und Landwirtschaft Hand in Hand gehen können. Solche Besuche und Kooperationen sind entscheidend, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Biodiversität und Naturschutz zu schärfen. Und vielleicht, nur vielleicht, gelingt es uns, auch in Zukunft eine harmonische Balance zwischen Mensch und Natur zu finden. Das alles geschieht hier in der malerischen Südweststeiermark, die mit ihrer Vielfalt an Lebensräumen und Menschen einfach beeindruckt.