Am vergangenen Wochenende trafen sich rund 220 Feuerwehrsenioren zum jährlichen Kameradschaftstreffen in Schwarzautal. Organisiert wurde das Event vom Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Breitenfeld am Tannenriegel. Der Fokus lag auf einem geselligen Beisammensein und der Pflege der Verbindung zwischen den Generationen. Es war eine herzliche Atmosphäre, die Erinnerungen an vergangene Zeiten und die Leistungen der Feuerwehrkameraden aufleben ließ.

Die Gäste wurden von HBI d. F. Manfred Edelsbrunner und HBI Gerald Kaufmann herzlich begrüßt. Edelsbrunner gab einen Rückblick auf vorherige Seniorenveranstaltungen und wagte einen Ausblick auf die zukünftigen Vorhaben. Es gab viele Anekdoten und Geschichten, die die Anwesenden zum Schmunzeln brachten und die Bedeutung der älteren Generation für die Feuerwehr unterstrichen. Bereichsfeuerwehrkommandant LFR Mst. Josef Krenn ehrte in diesem feierlichen Rahmen verdiente Kameraden und dankte ihnen für ihre jahrzehntelange, wertvolle Arbeit.

Würdigung verdienter Kameraden

Krenn hob hervor, wie wichtig die Senioren für die moderne Sicherheit in den Gemeinden sind. Eine besondere Ehrung erhielten LM Karl Kaufmann und LM Franz Trummer von der Feuerwehr Wolfsberg i. Schw., die für ihre 50-jährige Mitgliedschaft sowie ihre vieljährigen verdienstvollen Tätigkeiten mit Medaillen ausgezeichnet wurden. Auch zahlreiche Mitglieder der Feuerwehr Breitenfeld am Tannenriegel, darunter LM Karl Bloder, HBM Johann Schlögl, HLM Franz Hackl, HFM Herbert Gsell und HBM Herbert Kaufmann, durften sich über dieselbe Ehrung freuen. Zudem wurde BI Johann Golob von der Feuerwehr Lebring-St. Margarethen mit dem Verdienstkreuz des Bereichsfeuerwehrkommandos Leibnitz in Gold ausgezeichnet, während HBM Herbert Kaufmann das Silberne Verdienstkreuz erhielt. Auch Hermann Schabler und Mario Sorko erhielten Auszeichnungen in Bronze.

Diese Ehrungen sind nicht nur ein Zeichen des respektvollen Rückblicks auf die Leistungen der Feuerwehrsenioren, sondern auch eine wichtige Erinnerung daran, wie wertvoll ihre Erfahrungen für die jüngeren Generationen sind. Tatsächlich ist es so, dass Feuerwehrangehörige bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres aktiv Dienst tun können, und eine neue Sonderregelung erlaubt es sogar, bis zum vollendeten 70. Lebensjahr in weniger körperlich anspruchsvollen Bereichen mitzuarbeiten. Dies gilt insbesondere für die Ehren- und Altersabteilung, wo erfahrene Mitglieder Aufgaben übernehmen können, die nicht im direkten Einsatzdienst liegen.

Aktive Unterstützung durch Senioren

Die Aufgaben, die Feuerwehrsenioren in der Ehren- und Altersabteilung übernehmen können, sind vielfältig. Dazu gehören unter anderem die Medien- und Pressearbeit, Unterstützung bei der Brandschutzerziehung, die Pflege von Geräten und Fahrzeugen sowie die Mitwirkung bei der Ausbildung und Jugendarbeit. Es ist tatsächlich beeindruckend, wie viel Wissen und Erfahrung in dieser Altersgruppe steckt – und wie wichtig ihre Rolle für die Gemeinschaft ist.

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In Deutschland gibt es sogar eine Alters- und Ehrenabteilung, die etwa 300 Mitglieder zählt. Diese ehemalige Einsatzkräfte, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr aktiv sind, tragen nach wie vor zur Feuerwehr bei. Sie unterstützen bei Veranstaltungen, helfen in Großschadenslagen und sind eine große Bereicherung für die Feuerwehrvereine. Man könnte fast sagen, „dabeisein ist alles – dabeibleiben ebenso!“, wie es das Motto einer solchen Abteilung treffend formuliert.

Die Veranstaltung in Schwarzautal war nicht nur eine Ehrung der Vergangenheit, sondern auch ein Ausblick auf die bedeutende Rolle, die Feuerwehrsenioren in der Zukunft weiterhin spielen werden. Ihre Bindung zur Feuerwehr und die Pflege der Kameradschaft sind das, was diese Gemeinschaft stark macht. Hier wird nicht nur gefeiert, sondern auch gelebt und geliebt, was die Feuerwehr ausmacht.

Für weitere Informationen zu dieser Veranstaltung und den Feuerwehrsenioren kann die vollständige Berichterstattung auf meinbezirk.at nachgelesen werden.