Heute ist der 28.05.2026, und in Leoben gibt es Grund zur Freude! Ein Team am Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie der Montanuniversität hat eine bahnbrechende Entdeckung gemacht: eine neue ultrafeinkörnige Aluminium-Crossover-Legierung. Diese Legierung verspricht, Strahlungsniveaus zu standhalten, die für aluminiumbasierte Werkstoffe bisher unerreichbar waren. Das ist nicht nur für die Forschung spannend, sondern könnte auch weitreichende Auswirkungen auf zukünftige Weltraummissionen haben.

Die Ergebnisse dieser vielversprechenden Entwicklung wurden in der Fachzeitschrift „Advanced Materials“ veröffentlicht und sogar als Titelgeschichte ausgewählt. Ein echtes Highlight für die Forscher und die Universität! Der Van-Allen-Strahlungsgürtel, der die Erde umgibt, ist bekannt dafür, dass er energiereiche geladene Teilchen beherbergt. Aber das ist nicht alles: Außerhalb dieses Gürtels sind Raumfahrzeuge einer Vielzahl von Gefahren ausgesetzt – von solarenergetischen Teilchen über Sonnenstürme bis hin zu kosmischer Strahlung. Unter diesen Bedingungen ist es entscheidend, dass die Materialien, aus denen Raumfahrzeuge gebaut werden, extrem widerstandsfähig sind.

Die Stärken der neuen Legierung

Was diese neue Aluminium-Crossover-Legierung so besonders macht? Nun, herkömmliche Aluminiumlegierungen verlieren bereits ab etwa 0,2 dpa (displacements per atom) erheblich an mechanischer Leistungsfähigkeit. Im Gegensatz dazu zeigt die neue Legierung, dass Probleme erst oberhalb von 75 dpa auftreten. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein! Das Team hat diese Legierung im Jahr 2022 eingeführt und sie vereint zwei wichtige Aluminiumlegierungsfamilien. Ein echtes Meisterwerk der Ingenieurskunst.

Die T-Phase, ein Härtungspartikel, definiert diese Legierungsfamilie und bleibt unter extremen Bedingungen stabil. Um die Widerstandsfähigkeit der Legierung zu testen, wurde sie mittels Schwerionenbestrahlung an der UKAEA untersucht. Dabei konnten die Forscher Strahlungsschäden in Echtzeit beobachten. Und das Ergebnis? Mikrozugversuche am Erich Schmid Institut in Leoben haben bestätigt, dass die Legierung ihre Festigkeit bis mindestens 20 dpa beibehält und sogar bei hohen Dosen einen Zuwachs an Duktilität zeigt. Das ist eine echte Sensation!

Ausblick auf die Zukunft

Das Team hat große Pläne: Sie wollen die Legierung von Laborproben zu technisch relevanten Komponenten skalieren und die atomaren Mechanismen der T-Phase weiter untersuchen. Langfristig wird angestrebt, das Material für Strukturen, Paneele und Abschirmelemente von Raumfahrzeugen zu optimieren, die für Langzeitmissionen außerhalb des Van-Allen-Gürtels bestimmt sind. Das könnte die Art und Weise, wie wir das All erforschen, revolutionieren!

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In einer Welt, in der der Weltraum immer mehr in den Fokus rückt, ist es wichtig, dass wir auf Materialien setzen, die nicht nur leistungsfähig, sondern auch langlebig sind. Die Entwicklungen an der Montanuniversität Leoben zeigen, dass die Forschung in Österreich auf einem sehr hohen Niveau stattfindet und wir auf dem richtigen Weg sind, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Die Entdeckung dieser neuen Aluminiumlegierung könnte der erste Schritt in eine neue Ära der Raumfahrt sein, in der wir uns sicherer und effizienter in den Weiten des Weltraums bewegen können.