In Leoben, wo die Stadtgeschichte auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft trifft, haben Schülerinnen und Schüler der HLW Leoben über Monate hinweg ein ganz besonderes Projekt ins Leben gerufen. Sie begleiteten die Gäste der Einrichtung „Wendepunkt“ und schufen dabei nicht nur eine Verbindung zwischen den Generationen, sondern auch kreative Kunstwerke unter dem ansprechenden Motto „Flip your life“. Diese Kunstwerke sind nicht nur ein Ausdruck der Kreativität, sondern reflektieren auch die Eindrücke und Perspektiven der Jugendlichen, die viel Zeit mit den Besuchern verbrachten, Spiele spielten und Gespräche führten.
Doch damit nicht genug – die jungen Menschen waren auch aktiv im sozialen Bereich tätig. Sie organisierten eine großangelegte Lebensmittel-Sammelaktion, die für den guten Zweck gedacht war. Vor den Billa- und Spar-Märkten in Leoben sammelten sie haltbare Produkte wie Nudeln, Reis und Konserven. Obfrau Ülkü Nimmerfroh war beeindruckt von dem Engagement der Jugendlichen, die Passanten für das gute Werk ansprachen und somit ein starkes Gemeinschaftsgefühl erzeugten. Am 16. Juni steht ein weiterer Höhepunkt des Projekts an: An diesem Tag servieren die Jugendlichen selbstgemachten Apfelstrudel mit Vanillesoße, und die Türen des Wendepunkts stehen für alle Interessierten offen, um den „Wendepunkt-Spirit“ hautnah zu erleben und ins Gespräch zu kommen.
Das Engagement im Detail
Die Lebensmittelspenden sind nicht nur ein Zeichen der Solidarität, sondern auch eine wertvolle Unterstützung für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Hier zeigt sich, dass das Herz der Leobener Gemeinschaft schlägt. Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihrem Einsatz nicht nur die Gäste des Wendepunktes bereichert, sondern auch ihre eigenen Fähigkeiten und Perspektiven erweitert. Es ist erstaunlich zu sehen, wie viel positive Energie aus einem solchen Projekt entstehen kann. Die Gespräche, die sie geführt haben, und die Spiele, die sie gespielt haben, schaffen Erinnerungen, die weit über den Moment hinausgehen.
Die Finanzierung solcher Projekte erfolgt oft über verschiedene Fördermittel. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass der Projekt-Partner einen angemessenen Anteil der förderfähigen Kosten selbst aufbringt. Zuschüsse, wie sie von der Aktion Mensch bereitgestellt werden, können als Eigenmittel des Projekt-Partners gegenüber öffentlichen Zuschussgebern gelten, müssen jedoch im Finanzierungsplan ausgewiesen werden. Diese Details sind entscheidend, um die wirtschaftliche und sparsame Verwendung der Gelder sicherzustellen.
Ein Blick über die Grenzen von Leoben hinaus
Die Initiative in Leoben ist Teil eines größeren Trends, bei dem in vielen Regionen Österreichs und darüber hinaus Projekte zur Förderung des sozialen Zusammenhalts ins Leben gerufen werden. Ähnliche Programme, wie sie beispielsweise in Sachsen über die Sächsische Aufbaubank verwaltet werden, zeigen, dass es auch dort zahlreiche Fördermöglichkeiten für gemeinnützige Organisationen gibt. Diese Programme zielen darauf ab, Orte für Begegnungen und Engagement zu schaffen, und bieten auch finanzielle Unterstützung zur Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte.
Insgesamt sehen wir, dass die Effekte solcher Projekte weitreichend sind. Sie stärken nicht nur die Gemeinschaft, sondern fördern auch den Austausch und das Miteinander. Die Schülerinnen und Schüler der HLW Leoben sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Engagement und Kreativität Hand in Hand gehen können, um das Leben anderer zu bereichern. Wenn die Türen des Wendepunktes am 16. Juni geöffnet werden, wird es sicherlich ein Tag voller Freude und Zusammenhalt werden!
