Heute ist der 26.04.2026 und die Stimmung in Leoben könnte nicht besser sein. Die Erzbergmadln haben sich einen Platz in die Geschichte des österreichischen Volleyballs gesichert! Im Entscheidungsspiel gegen die Steelvolleys setzten sie sich mit 3:2 durch (25:23, 19:25, 19:25, 25:21, 15:13) und sicherten sich damit den dritten Platz in der Austrian Volley League Women. Dies ist der größte sportliche Erfolg in der Vereinsgeschichte der Erzbergmadln.
Headcoach Michael Murauer war nach dem Sieg emotional und bezeichnete diesen Triumph als „Sommermärchen“. Es ist besonders bemerkenswert, dass vier ehemalige Spielerinnen des BORG Eisenerz – Marvi Pump, Julia Mitter, Theresa Grentner und Anja Brandstetter – im Entscheidungsspiel auf dem Feld standen. Kapitänin Julia Mitter äußerte sich begeistert und erklärte, dass es die beste Saison ihrer Karriere sei. Sie hob die Bedeutung des Teamgefüges und des Trainerteams hervor, was entscheidend für den Erfolg war.
Ein spannendes Entscheidungsspiel
Nach einer 1:3-Niederlage im vorherigen Heimspiel gelang es Murauer, das Team erfolgreich auf das Entscheidungsspiel zu fokussieren. Der erste Satz wurde mit 25:23 von den Erzbergmadln gewonnen, bevor die Steelvolleys die nächsten beiden Sätze mit 25:19 für sich entschieden. Im vierten Satz zeigten die Erzbergmadln jedoch ihre Entschlossenheit und gewannen mit 25:21, was zu einem entscheidenden fünften Satz führte. Dieser war hart umkämpft, endete jedoch mit 15:13 für die Erzbergmadln und sicherte somit den dritten Platz.
Nach dieser aufregenden Saison plant das Team eine wohlverdiente Reise nach Mallorca, um sich zu erholen und die Erfolge zu feiern.
Ein Blick auf die Volleyball-Szene
Die Freude über den Erfolg der Erzbergmadln fällt in eine spannende Zeit für den Volleyballsport in Österreich. Am Sonntagabend wurde die 47. Sparkasse-Schülerinnenliga Volleyball Bundesmeisterschaft offiziell eröffnet, die von Montag bis Donnerstag im BG Porcia Spittal stattfindet. Dies zeigt, wie lebendig und dynamisch der Volleyballsport in Österreich ist.
In der Männerliga konnte der TSV Raiffeisen Hartberg am Sonntag im vierten Spiel der Best-of-7-Finalserie der Austrian Volley League Men mit 3:1 gegen Ried gewinnen und steht nun vor dem historischen Meistertitel. Gleichzeitig sicherte sich die Union Raiffeisen Waldviertel am Samstag mit einem 3:1-Auswärtssieg bei SK Zadruga Aich/Dob den dritten Platz in der AVL Men.
Zusätzlich hat der Vorverkauf für die EM 2028 in Schwechat bereits begonnen. Im Rahmen der CEV European League 2026 kämpfen Österreichs Volleyball-Nationalteams um die begehrten Tickets. Diese Entwicklungen zeigen, dass der Volleyballsport in Österreich auf einem vielversprechenden Weg ist und die Zukunft vielversprechend aussieht.
Für weitere Informationen zu diesem Thema können Sie die Quelle hier nachlesen.