Am 4. Mai 2026 wurden in Graz neun herausragende Persönlichkeiten mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark ausgezeichnet. Unter den Geehrten war auch Siegmund Schnabl aus Trofaiach, der für seine Verdienste in der Polizei und seine menschliche Art gewürdigt wurde. Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom überreichten die Auszeichnungen feierlich in der Aula der Alten Universität. Bei dieser beeindruckenden Veranstaltung waren zahlreiche Ehrengäste anwesend, darunter Bischof Wilhelm Krautwaschl und Leobens Bürgermeister Kurt Wallner. Es war ein festlicher Anlass, der die Verdienste vieler Menschen in den Vordergrund stellte.

Schnabl, der bis zum Bezirkspolizeikommandanten Liezen aufstieg, hat sich durch seine respektvolle Führungspersönlichkeit einen Namen gemacht. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement als Leiter des Alpindienstes, wo er maßgeblich dazu beitrug, professionelle Hilfe in den steirischen Bergen sicherzustellen. In seiner Dankesrede – die er im Namen aller Preisträger hielt – betonte er die Wertschätzung für Familie und Freunde. Solche Worte berühren, besonders wenn man weiß, wie viel Einsatz und Hingabe hinter den Leistungen der Ausgezeichneten steckt.

Engagierte Persönlichkeiten im Fokus

Ein weiterer Preisträger, der die Herzen der Anwesenden eroberte, war Alois Doppelhofer aus St. Lorenzen im Mürztal. Als ehemaliger Gemeinderat, Vizebürgermeister und Bürgermeister hat er die Gemeinde durch innovative Infrastrukturprojekte geprägt. Unter seiner Führung wurden eine neue Kinderkrippe, ein Generationenpark sowie umfangreiche Sanierungen von Bildungseinrichtungen realisiert. Sein Einsatz für moderne Energietechnologien wie LED und Photovoltaik zeigt, dass Fortschritt und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können.

Doch das war längst nicht alles. Auch Michael Fattinger, der Gründer eines Kulturvereins und Schöpfer eines lebenden Museums im Sensenwerk Deutschfeistritz, erhielt die Auszeichnung. Seine Leidenschaft für die Geschichte und Kultur der Region ist inspirierend. Werner Gugganig, ein engagierter Forstfacharbeiter und Betriebsrat, und Robert Friedrich Hausmann, Historiker und Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, haben ebenfalls einen wertvollen Beitrag geleistet. Sie alle sind Teil eines großartigen Netzwerks von Menschen, die sich für die Gemeinschaft einsetzen.

Ein starkes Netzwerk von Ehrenamtlichen

Die Liste der Geehrten ist beeindruckend und reicht von Günter Klug, dem Facharzt für Psychiatrie, bis hin zu Agnes Truger, die sich als Dolmetscherin und Sozialarbeiterin in der Ukraine engagiert. Walter Nerath, Jurist und Mentor für Kommunalpolitiker, sowie Karl Vetter von der Lilie, ein Diplomat, der sich um den Erhalt regionaler Baudenkmäler kümmert, zeigen, dass die Vielfalt der Preisträger das Engagement in vielen Lebensbereichen widerspiegelt.

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Das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark ist eine der vielen Auszeichnungen, die das Land verleiht. Neben diesem prestigeträchtigen Ehrenzeichen gibt es auch das Ehrenzeichen für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie zahlreiche Medaillen im Feuerwehr- und Rettungswesen. Die Wertschätzung für solche Dienste ist in der steirischen Kultur fest verankert. Die Auszeichnungen sind nicht nur eine Anerkennung für die Verdienste der einzelnen Personen, sondern auch für die Gemeinschaft, die von ihrem Engagement profitiert.

Insgesamt zeigt die Veranstaltung in Graz, dass die Steiermark lebendige Persönlichkeiten hat, die sich unermüdlich für ihre Mitmenschen einsetzen. Es ist ermutigend zu sehen, wie lokale Helden im Rampenlicht stehen und für ihre außergewöhnlichen Leistungen gewürdigt werden. Mehr Informationen über die Auszeichnung und die Preisträger finden Sie in dem Artikel auf MeinBezirk und Regionews.