Junge Unternehmer aus Trofaiach erobern die „Top 30 unter 30“ mit innovativen Wasserflaschen
In Trofaiach, einer kleinen Stadt in der Steiermark, gibt es zwei junge Unternehmer, die gerade im Rampenlicht stehen. Patrick Veronik und Maximilian Wassler haben es geschafft, in die Liste der „Top 30 unter 30“ gewählt zu werden. Diese Auszeichnung, die von der Wirtschaftskammer Steiermark und der Zeitung „Steirische Wirtschaft“ vergeben wird, ist ein echter Ritterschlag für aufstrebende Talente. Und das Beste daran? Die beiden haben mit ihrer Firma Werbewelle, die sich auf personalisierte Wasserflaschen spezialisiert hat, die Expertenjury überzeugt.
Was genau macht ihre Geschäftsidee so spannend? Nun, die Wasserflaschen werden mit individuellen Etiketten im Corporate Design ihrer Firmenkunden gestaltet. So wird aus einem alltäglichen Produkt etwas ganz Besonderes, das nicht nur praktisch ist, sondern auch einen hohen Wiedererkennungswert hat. Werbewelle vertreibt diese Flaschen mittlerweile europaweit und hat für 2023 den Verkauf von mehr als 200.000 Flaschen geplant. Das ist wirklich ambitioniert!
Ein Weg vom Hobby zum Unternehmen
Die Geschichte von Veronik und Wassler begann als Freizeitprojekt. Ein wenig wie das, was viele von uns im Hinterkopf haben – eine coole Idee, die einfach nicht loslässt. Doch aus dieser Idee ist ein international agierendes Unternehmen gewachsen. Veronik strebt dabei nachhaltiges Wachstum an, ganz nach dem Motto: „Wir schaffen das aus eigener Kraft und mit Eigenkapital.“ Ein Weg, der viele Herausforderungen mit sich bringt, aber auch jede Menge Chancen! Wassler hat zusätzlich die Verantwortung in seinem familieneigenen Betrieb Optik Wassler übernommen, wo kürzlich ein eigenes Hörgerätestudio eröffnet wurde. Wie das alles unter einen Hut passt? Ein straffer Zeitplan und jede Menge Engagement, das ist wohl die Antwort.
Beide Unternehmer legen großen Wert auf Regionalität und versuchen, ihre Geschäftsmodelle so nachhaltig wie möglich zu gestalten. Das ist in der heutigen Zeit mehr als nur ein Trend – es ist eine Notwendigkeit. Mit dieser Philosophie sind sie nicht allein; auch in anderen Bereichen gibt es junge Talente, die mit ihren innovativen Ideen und nachhaltigen Ansätzen auf sich aufmerksam machen.
Ein Blick über die Grenzen
<pWenn man sich die „30 unter 30“-Liste von Forbes anschaut, wird schnell klar, dass es nicht nur in Österreich junge, talentierte Köpfe gibt. In diesem Jahr wurden beispielsweise auch Lucas Christel und Jessica Burley aus Deutschland ausgezeichnet. Sie sind Teil einer Gruppe von 300 Talenten aus ganz Europa, die in verschiedenen Kategorien von Tech bis Entertainment geehrt wurden. Die Liste gilt als Karrieresprungbrett für vielversprechende Köpfe – also auch für Veronik und Wassler, die durch ihre Auszeichnung möglicherweise den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen können.
Besonders spannend ist die Tatsache, dass über 10% der ausgezeichneten Talente aus Deutschland stammen. Dies zeigt, dass die Innovationskraft in der DACH-Region stark ist und dass wir in den kommenden Jahren noch viel von diesen jungen Unternehmern erwarten können. Eine Vielzahl von Kategorien, von Kunst und Kultur bis hin zu Wissenschaft und Gesundheitswesen, zeigt die breite Palette an Möglichkeiten, die jungen Menschen heute offenstehen. Das ist wirklich inspirierend und macht neugierig auf die Zukunft!
Der europäische Kontext
Im größeren Rahmen ist die Industrie ein zentraler Bestandteil der europäischen Wirtschaft. Sie trägt über 20 % zur Wertschöpfung der EU bei und schafft 35 Millionen Arbeitsplätze. Die EU hat erkannt, wie wichtig es ist, die Innovationskraft junger Unternehmer zu fördern und unterstützt Industrien, um wettbewerbsfähig und unabhängig zu bleiben. Mit einem klaren Fokus auf digitalen und grünen Wandel wird versucht, Bürokratie abzubauen und Investitionen anzuziehen. Diese Rahmenbedingungen sind für Unternehmen wie Werbewelle und Optik Wassler von Bedeutung, denn sie bieten die Grundlagen, um in einem immer komplexer werdenden Markt erfolgreich zu sein.
Die Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist ebenfalls ein wichtiges Thema. In der EU machen KMU 99 % der Unternehmen aus und bieten einen Großteil der Arbeitsplätze. Sie sind also das Rückgrat der europäischen Wirtschaft. Die Mobilisierung von 52,7 Milliarden EUR für den industriellen Wandel in sauberen Technologien und Kreislaufwirtschaft ist ein klares Signal, dass die EU die Weichen für eine nachhaltige Zukunft stellt. Und das ist genau das, was wir für unsere jungen Unternehmer brauchen – eine Perspektive, die sie ermutigt, weiterzumachen und ihre Ideen umzusetzen.
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