Kulturelle Vielfalt auf der Bühne: Studierende bringen „Der Freischütz“ nach Leoben
In Leoben tut sich einiges! Ein aufregendes Projekt hat die Studierenden von vier steirischen Universitäten vereint, um die Oper „Der Freischütz“ auf die Bühne zu bringen. Julia, eine 10-jährige Schülerin des Alten Gymnasiums, wird eine Brautjungfer in dieser spannenden Inszenierung spielen. Aufgeführt wird das Ganze an drei besonderen Orten: am 14. Juni in der Uni Graz, am 19. Juni an der Montanuniversität Leoben und am 20. Juni in Schloss Ehrnau in Mautern. Es verspricht ein Fest für die Sinne zu werden! [Quelle]
Julia hat schon mit fünf Jahren angefangen zu singen und zu spielen und zeigt damit, dass sie eine echte Leidenschaft für die Bühne hat. Ihre Energie und Begeisterung sind ansteckend! Unter der Leitung von Sarah Kettner, einer erfahrenen Chorleiterin und Gesangspädagogin, die auch als Psychologin tätig ist, wird das Projekt geleitet. Kettner hat sich einen Namen gemacht, indem sie zahlreiche kulturelle Projekte in der Region initiiert hat, und nun stellt sie ihr Können erneut unter Beweis. Das Grazer Universitätsorchester unter der Leitung von Dirigent Andrej Skorobogatko wird die musikalische Begleitung liefern und coacht nebenbei auch die Solisten und den Chor.
Ein großes Ensemble
Die Proben laufen bereits seit Februar, und das mit voller Energie! Zweimal pro Woche treffen sich die Beteiligten, um an der Inszenierung zu feilen. Besonders spannend ist die Tatsache, dass Chormitglieder, teilweise aus dem Ausland, sich mit der deutschen Sprache der Oper auseinandersetzen – eine Herausforderung, die sie jedoch mit Bravour meistern! Dazu kommen Schüler der Gesangsklassen der Musikschulen Mautern/Liesingtal und Leoben, die die Hauptrollen übernehmen. Insgesamt sind beeindruckende 130 Personen an dem Projekt beteiligt: 70 Musiker und 60 Sänger. Das ist schon eine kleine Stadt, die hier auf der Bühne zusammenkommt!
Besonders bemerkenswert ist auch die Unterstützung aus der Region. Die Montanuniversität Leoben fungiert als Hauptsponsor, und die Gemeinderäte Thomas Ostermann und Sebastian Ginter aus Mautern haben eine der Aufführungen finanziell unterstützt. Da kann man nur sagen: Hut ab! Ein weiteres Highlight: Die Landwirtin Erika Butter aus Kammern stellt Kostüme zur Verfügung. Das alles zeigt, wie lebendig und vielfältig die Kulturarbeit hier ist.
Einblicke in die Proben
Die szenischen Proben zu „Der Freischütz“ sind in vollem Gange. Musik als gemeinsame Sprache – das ist es, was die erfahrenen Sänger und die jungen Künstler verbindet. Die Tochter des Dirigenten, Anja Skorobogatko, unterstützt am Klavier und bringt frischen Wind aus der Kunstuniversität Graz mit. Sarah Kettner sorgt dafür, dass auf der Bühne feine Momente entstehen, die das Publikum fesseln.
Und sollten die Wettergötter nicht mitspielen, bleibt immer noch die Option, die Oper konzertant im Audi Max in Leoben oder in der Aula in Graz aufzuführen. Das ist eine gute Nachricht für alle, die sich diese kulturelle Darbietung nicht entgehen lassen möchten!
Kulturelle Bildung und Vernetzung
Das Projekt ist nicht nur ein tolles Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, sondern zeigt auch, wie wichtig kulturelle Bildung in Schulen ist. Der OeAD bietet zahlreiche Programme, die Schulen und Künstler zusammenbringen, um kreative und künstlerische Projekte zu fördern. Solche Initiativen unterstützen nicht nur die Entwicklung von jungen Talenten, sondern fördern auch den Dialog zwischen verschiedenen Kulturen und Sprachen.
Es ist ein tolles Gefühl, Teil dieser lebendigen Kulturszene in Österreich zu sein. Die Vorfreude auf die Aufführungen wächst und wir können uns auf ein echtes Fest der Musik und des Theaters freuen!
