MINT-Initiativen an der Montanuniversität Leoben: Frauen fördern und Herausforderungen meistern
In Leoben, genauer gesagt an der Montanuniversität, tut sich gerade einiges im Bereich der MINT-Ausbildung. Letzte Woche fand ein Treffen des Sounding Boards zum Aktionsplan „MI(N)Tmachen“ statt. Das Ziel? Junge Menschen – insbesondere Frauen – für Studien und Karrieren in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern. Dabei stand der Übergang von der Schule zu einem MINT-Studium im Fokus, was nicht immer ganz einfach ist. Die Diskussion drehte sich um die Herausforderungen, die dabei auftreten, aber auch um mögliche Lösungsansätze, um den Einstieg zu erleichtern. Es war wirklich spannend, wie viele Ideen und Ansätze zusammengetragen wurden!
Der Aktionsplan „MI(N)Tmachen“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung sowie des Bundesministeriums für Bildung. Langfristig soll damit die Innovationskraft in Österreich gestärkt werden, indem mehr junge Menschen für MINT-Berufe begeistert werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung von Frauen, um bestehende Ungleichgewichte abzubauen. Die Montanuniversität Leoben spielt eine zentrale Rolle im Übergang zwischen Schule und Hochschule. Hier werden bereits verschiedene Maßnahmen umgesetzt – etwa Schulkooperationen, mehrtägige „CampDays“ und praxisnahe Lehr-Lern-Angebote. Das erste Studienjahr wurde modern gestaltet, um den Einstieg zu erleichtern und Themen wie Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zu integrieren. Außerdem gibt es Onboarding- und Mentoring-Programme, die helfen sollen, Studienabbrüche zu reduzieren und den Studienstart zu begleiten.
Der MINT-Kongress 2025
Ein weiteres Highlight in der MINT-Welt der Montanuniversität ist der MINT-Kongress, der vom 25. bis 27. Februar 2025 stattfindet. Es wird bereits die zweite Durchführung dieser Veranstaltung sein, die der Umsetzung des Aktionsplans „MI(N)Tmachen“ dient. Die Konferenz ist eine Plattform für Stakeholder der MINT-Regionen und richtet sich an eine breite Zielgruppe: Vertreterinnen aus Wirtschaft und Forschung, Lehrkräfte aller Schularten und Elementarpädagoginnen sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos und für österreichische Lehrkräfte als Fortbildung anrechenbar. Wenn das mal nicht ein Anreiz ist! Die Anmeldung läuft bis zum 31. Januar 2025 über das PH-Online-System der Pädagogischen Hochschule Steiermark – also rechtzeitig eintragen!
Vielfalt entdecken und fördern
Die MINT-Initiativen gehen jedoch über die akademische Ebene hinaus. Eine Onlineveranstaltung namens „Kompass Berufe Talks“ bietet Mädchen die Möglichkeit, Einblicke in den Berufsalltag in der MINT-Branche zu gewinnen. Junge Frauen* berichten über ihre Erfahrungen, um Schülerinnen* bei der Berufswahl zu unterstützen. Und das ist noch nicht alles! Das Projekt „MINT your Future“ zeigt, wie vielfältig die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind. Auch der Girls‘ Day ermöglicht es Schülerinnen*, die MINT-Welt zu entdecken und ihre eigenen Stärken zu erkunden. Workshops wie „MINTeinander mehr entdecken“ und speziell der „Girls Only“-Workshop wecken die Begeisterung für MINT – und das ganz gezielt für die junge Generation. Es ist einfach großartig zu sehen, wie viele Möglichkeiten es gibt, um Mädchen in diesen spannenden Bereichen zu unterstützen und zu fördern!
Insgesamt zeigt sich: Die Montanuniversität Leoben und die verschiedenen Initiativen in der MINT-Community arbeiten Hand in Hand, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen und die nächste Generation von MINT-Fachkräften auszubilden. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Entwicklungen weiter entfalten werden!
