Heute ist der 17. Mai 2026 und im Teichstadion Stanz ging es ordentlich zur Sache. Der SV Stanz II traf in einer packenden Partie auf die Mannschaft von TuS Wilding Transporte St. Stefan ob Leoben. Am Ende stand es 1:3, und das Spiel hatte mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick erwarten könnte.
Die erste Halbzeit war für die Gastgeber – Stanz II – ein echter Traumstart. Christian Gurdet erzielte bereits in der 2. Minute das 1:0. Die Fans jubelten, und die Spieler schienen im Fluss zu sein. Doch der Wind, der über das Stadion fegte, sollte bald Symbol für die Wendungen des Spiels werden. Denn nach der Pause übernahmen die Gäste die Kontrolle. St. Stefan, trotz Verletzungspech und kranker Spieler, kämpfte sich zurück ins Spiel.
Wendepunkt und dominierende Gäste
Der Ausgleich fiel durch Ivan Stojcevic in der 72. Minute. Ein echter Wendepunkt, wie Obmann Georg Antoniol später anmerkte. „Das 1:1 hat uns gelöst“, sagte er und betonte, dass das Spiel unter fairen Bedingungen stattfand, auch wenn die Entscheidungen des Schiedsrichters – Adel Ibrahim – nicht immer optimal waren. Der Wind war kalt, aber die Spieler kämpften mit vollem Einsatz.
Die letzten Minuten der Partie gehörten dann ganz den Gästen. Robert Balta schoss in der 81. Minute das 2:1, und Dorian Stamenkovic setzte in der 90. Minute mit dem 3:1 den Deckel drauf. Die Stanz-Spieler waren sichtlich frustriert, während die St. Stefan-Mannschaft sich über den wichtigen Sieg freute. Nach dem Schlusspfiff waren die Tabellenstände klar: St. Stefan steht mit 34 Punkten auf Platz 2, während Stanz II mit 21 Punkten auf Platz 5 bleibt.
Aufstellungen und Spielverlauf
Schauen wir uns die Aufstellungen an: Stanz begann mit P. Baumgartner, J. Trippl und E. Okic in der Abwehr, während St. Stefan mit D. Trippolt und B. Sorgmann in der Defensive startete. Die Wechsel in der zweiten Halbzeit zeigten, dass beide Trainer alles daran setzten, das Spiel zu drehen. Auf Seiten von St. Stefan gab es einige Wechsel, wie den von E. Bytyqi für M. Djak zur Halbzeit.
Insgesamt war das Spiel geprägt von intensiven Zweikämpfen. Es gab einige Karten: Bei Stanz sah Yurii Dorozhko die gelbe Karte nach einem Foul in der 57. Minute, während bei St. Stefan mehrere Spieler für unsportliches Verhalten verwarnt wurden. Trotz der harten Gangart blieben beide Teams fair.
Ein Blick in die Zukunft
Der Sieg gibt den Spielern von St. Stefan neues Selbstbewusstsein für die kommenden Aufgaben. Obmann Georg Antoniol ist optimistisch, dass die Mannschaft trotz der vorherigen Schwierigkeiten weiterhin stark auftreten wird. Schließlich ist die Saison noch lange nicht vorbei, und jeder Punkt zählt, um den Aufstieg in die nächsthöhere Liga zu erreichen.
Ein spannendes und ereignisreiches Spiel, das die Zuschauer im Teichstadion nicht so schnell vergessen werden. Und wenn man jetzt die Tabelle anschaut, sieht man, dass die nächsten Spiele in der 1. Klasse Mur/Mürz B für beide Teams entscheidend sein werden. Bleiben wir gespannt auf die kommenden Herausforderungen!
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