Im malerischen Liezen, einem kleinen Juwel in Österreich, wurde kürzlich das Stift Admont für sein vorbildliches Wirtschaften ausgezeichnet. Der „Würdigungspreis der Diözese Graz-Seckau für vorbildliches Wirtschaften“ ist nicht nur eine Ehre, sondern auch ein Zeichen für das kontinuierliche Engagement des Stifts in Bezug auf werteorientierte und verantwortungsvolle Wirtschaftsführung. Dies wurde im festlichen Rahmen eines Festakts im Schloss Seggau gefeiert, wo Oliver Zeisberger als Moderator durch den Abend führte.

Die Preisübergabe fand durch Wilhelm Krautwaschl statt, der von Vertretern aus Politik und Sozialpartnerschaft begleitet wurde. Stift Admont war durch Abt Gerhard Hafner, seine Mitbrüder aus dem Wirtschaftskapitel sowie den Wirtschaftsdirektor und Betriebsleiter vertreten. Insgesamt durften acht Unternehmen die Auszeichnung entgegennehmen, was zeigt, wie wichtig nachhaltiges Wirtschaften in der Region genommen wird.

Feierliche Würdigung

Der Würdigungspreis umfasst nicht nur eine bischöfliche Urkunde, sondern auch eine von einem Künstler gestaltete Skulptur, die sicherlich einen Ehrenplatz im Stift finden wird. Abt Gerhard Hafner betonte in seiner Ansprache die immense Bedeutung der Auszeichnung und richtete ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter, die mit ihrem Engagement zu dieser nachhaltigen Erfolgsgeschichte beigetragen haben. Auch Wirtschaftsdirektor Franz Pichler hob hervor, wie wichtig die Rolle der Mitarbeiter für den anhaltenden Erfolg des Stiftes ist. Er stellte klar: „Wir investieren in Menschen und Ausbildung.“

Nach der offiziellen Übergabe gab es ein „Get together“, bei dem ein regionales Buffet für Begegnung und Austausch sorgte. Das ist nicht nur eine schöne Geste, sondern auch eine Möglichkeit, Netzwerke zu knüpfen und Ideen auszutauschen. Es ist faszinierend zu sehen, wie solche Events nicht nur den formalen Rahmen sprengen, sondern auch dazu beitragen, Gemeinschaft zu fördern.

Nachhaltigkeit im Fokus

Die Auszeichnung des Stifts Admont ist Teil eines größeren Trends, der in der Wirtschaftswelt immer mehr an Bedeutung gewinnt. In Zeiten, in denen große Unternehmen häufig in der Kritik stehen – trotz Auszeichnungen wie dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis (DNP) – sind es oft die kleinen Unternehmen, die innovative Wege gehen. Kritiker werfen großen Firmen vor, dass sie zwar Nachhaltigkeitsinitiativen ins Leben rufen, jedoch oft Schattenseiten und inkonsistente Ambitionen haben.

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Kleine Unternehmen sind vielleicht weniger im Fokus der Kritik, doch sie haben ebenfalls ihre Herausforderungen. Dennoch sind sie für die Entwicklung neuer Ansätze unverzichtbar, während große Unternehmen durch ihre Reichweite und Einfluss auf Märkte und Standards eine bedeutende Rolle spielen. Die Nominierungen und Auszeichnungen, wie die des Stifts Admont, zeigen Fortschritte auf, sind jedoch keine Absolution für bestehende Defizite.

Im Kontext nachhaltiger Entwicklungen ist es wichtig, dass diese Auszeichnungen nicht nur als Lob für vergangene Leistungen dienen, sondern auch Druck erzeugen, um schneller Veränderungen herbeizuführen. Die Wirkung solcher Preise ist zweigleisig: Sie fördern interne Diskussionen über Nachhaltigkeitsteams und machen Fortschritte nach außen sichtbar. Letztlich sind solche Auszeichnungen Teil des Transformationsprozesses in der Wirtschaft, auch wenn sie manchmal kontrovers diskutiert werden.