In der Nacht auf Samstag, dem 1. Mai 2026, kam es zu einem verheerenden Wohnhausbrand in Mitterberg-St. Martin, im Bezirk Liezen. Das Feuer brach gegen 18:40 Uhr im Bereich eines Carports aus und breitete sich durch den Wind rasch auf das gesamte Wohnhaus aus. Der 59-jährige Hausbesitzer versuchte verzweifelt, das Feuer mit einem Feuerlöscher und einem Gartenschlauch zu löschen, doch seine Bemühungen blieben erfolglos. Leider zog er sich dabei eine mögliche Rauchgasvergiftung zu und musste ins LKH Rottenmann-Bad Aussee gebracht werden.
Sein 14-jähriger Sohn befand sich ebenfalls im Haus und hatte Atembeschwerden, die vor Ort medizinisch versorgt wurden. Die Situation war angespannt, und die Dunkelheit der Nacht machte die Löschversuche nicht einfacher. Insgesamt waren sieben freiwillige Feuerwehren mit etwa 100 Einsatzkräften vor Ort, die bis in die frühen Morgenstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt waren. Die Flammen konnten zwar schnell unter Kontrolle gebracht werden, doch die vollständige Löschung des Feuers dauerte bis etwa 3 Uhr nachts. Dabei musste das Dach geöffnet werden, um alle Glutnester zu erreichen.
Brandursache und Schäden
Die Brandursache wurde zwei Tage nach dem Einsatz von der Polizei bekanntgegeben. Der Brand begann, als ein Motorrad-Oldtimer, der rund 30 Jahre alt ist, im Carport gestartet und dann unbeaufsichtigt gelassen wurde. Kurz nach dem Start bemerkte man das Feuer im Bereich des Carports, wo auch ein Motorfahrrad und zwei E-Bikes abgestellt waren. Glücklicherweise waren die Akkus der E-Bikes nicht im Ladevorgang, was möglicherweise Schlimmeres verhinderte. Dennoch war der Schaden an den Fahrzeugen enorm, was die Feststellung der genauen Brandursache erschwerte.
Der Carport gilt als der Bereich, in dem das Feuer seinen Ursprung hatte. Die Polizei stellte fest, dass sich durch den Wind die Flammen schnell ausbreiteten und das Wohnhaus schwer beschädigten. Der hohe Zerstörungsgrad des Objekts führt dazu, dass es überwiegend nicht mehr bewohnbar ist. Eine tragische Wendung für die Familie, die nun vor dem Nichts steht und mit den Folgen des Brandes leben muss.
Die schnelle Reaktion der Feuerwehren, die mit rund 100 Einsatzkräften anrückten, war entscheidend, um Schlimmeres zu verhindern. Doch die Bilder der Zerstörung, die das Feuer hinterließ, sind erschütternd. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie schnell unvorhergesehene Ereignisse das Leben von Menschen auf den Kopf stellen können. Die genaue Brandursache muss zwar noch ermittelt werden, doch die bisherigen Erkenntnisse lassen erahnen, wie gefährlich solche Situationen sein können.