EYFON Peace Days 2026: Junge Menschen für Frieden und Demokratie in Europa
In der malerischen Umgebung von Murau, genauer gesagt auf der Europaburg Neumarkt, fand vergangene Woche ein bemerkenswertes Ereignis statt. Die EYFON Peace Days 2026 waren ein echter Magnet für junge Menschen aus ganz Europa. Insgesamt 30 Teilnehmer aus Ländern wie der Ukraine, Frankreich, Italien, Polen, der Slowakei, Ungarn, Malta, Österreich und den Westbalkan-Staaten kamen zusammen, um über Frieden, Demokratie und europäische Zusammenarbeit zu diskutieren. Die Atmosphäre war geprägt von Neugier und dem Willen, sich aktiv in die gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen einzubringen.
Der Präsident der EYFON, Christoph Leitl, hob in seiner Eröffnungsrede die entscheidende Rolle des Dialogs und der Verantwortung hervor, die jeder Einzelne für den Frieden trägt. Die mehrtägige Veranstaltung bot nicht nur Raum für Diskussionen, sondern auch für tiefgehende Gespräche mit hochkarätigen Referenten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Besonders hervorzuheben sind die Beiträge von Valon Murtezaj, dem ehemaligen stellvertretenden Außenminister des Kosovo, sowie den ukrainischen Professorinnen Olga Tsaryk und Natalia Rybina, die spannende Einblicke in Themen wie Desinformation und hybride Kriegsführung gaben.
Einblicke und Diskussionen
Die Vorträge waren äußerst vielfältig und behandelten auch essentielle Punkte zum Schutz demokratischer Gesellschaften. Laurent Barthe und Grigory Volkov, beide Mitglieder des französischen Reserveheeres, brachten ihre Perspektiven zur Sicherheit und Krisenresilienz ein. Ein besonderes Highlight war die Model-United-Nations-Simulation unter der Leitung von Orines Gashi, die nicht nur für Spaß, sondern auch für intensiven Austausch sorgte. Hier konnten die Teilnehmer ihre diplomatischen Fähigkeiten unter Beweis stellen und lernen, wie politische Verhandlungen in der Realität ablaufen.
EYFON setzt sich mit dieser Initiative für ein friedliches Europa ein und fördert den interkulturellen Dialog unter jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren. Das Engagement ist nicht zu unterschätzen, denn jährlich kommen mehrere hundert „EYFONISTAS“ zur Europaburg Neumarkt, um ihre Stimmen zu erheben und aktiv an der Gestaltung der Zukunft Europas mitzuwirken. Diese Art der Begegnung ist nicht nur wichtig, sondern essenziell, um die Ansichten und Interessen der Jugend in den Mittelpunkt der europäischen Politik zu rücken.
Der EU-Jugenddialog
Ein zentraler Aspekt, der im Rahmen solcher Veranstaltungen beleuchtet wird, ist der EU-Jugenddialog. Dieser Mechanismus ermöglicht es jungen Menschen, mit politischen Entscheidungsträgern in den Austausch zu treten. Teil der EU-Jugendstrategie, die von 2019 bis 2027 läuft, hat der Dialog zum Ziel, die Standpunkte junger Menschen in der Jugendpolitik zu berücksichtigen. Der aktuelle Arbeitszyklus, der bis Ende 2024 andauert, trägt das Motto „Wir brauchen junge Menschen“ und thematisiert inklusive Gesellschaften. Es ist wichtig, dass auch die Stimmen junger Menschen mit geringeren Chancen gehört werden.
In jedem EU-Land gibt es nationale Arbeitsgruppen, die Umfragen und Aktivitäten durchführen, um die Anliegen der Jugend zu erfassen. Die Ergebnisse fließen in die EU-Jugendkonferenzen ein, die zweimal jährlich im Land des aktuellen EU-Ratsvorsitzes stattfinden. Hier wird diskutiert, was junge Menschen bewegt und wie diese Themen in politische Entscheidungen der EU einfließen können. Der Austausch zwischen EU-Jugendvertretern und politischen Verantwortlichen ist ein essenzieller Bestandteil, um die EU mit der Jugend zusammenzubringen und deren Bedürfnisse zu adressieren.
Ein Blick in die Zukunft
Der 11. Zyklus des EU-Jugenddialogs, der vom 1. Januar 2025 bis zum 30. Juni 2026 läuft, wird sich intensiv mit dem Ziel auseinandersetzen, die EU näher an die Jugend zu bringen. Die Trio-Ratspräsidentschaft von Polen, Zypern und Dänemark wird diesen Prozess leiten. In Deutschland werden zwei EU-Jugendvertreter*innen ausgewählt, die die Anliegen junger Menschen zu den Konferenzen bringen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie die Ergebnisse aus den nationalen und europäischen Aktivitäten in politische Entscheidungen der EU einfließen und welche Fortschritte in der Jugendpolitik erzielt werden.
Die EYFON Peace Days 2026 und der EU-Jugenddialog sind nur zwei Beispiele dafür, wie junge Menschen aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft arbeiten und ihre Stimmen in den politischen Diskurs einbringen. Es zeigt sich, dass die Jugend nicht nur die Zukunft ist, sondern auch die Gegenwart, die gehört werden will.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Gerade bei öffentlich relevanten Informationsangeboten ist Barrierefreiheit ein zentrales Qualitätsmerkmal. Unser Website-System erfüllt die Anforderungen der BITV 2.0 und WCAG 2.1 auf hohem Niveau – von semantisch korrektem Markup über ausreichende Kontraste bis zur vollständigen Tastaturbedienbarkeit. Umgesetzt wurde dies durch Daniel Wom und VeloCore mit einem durchgängig barrierefreien Ansatz.
