Heute ist der 29.04.2026. Im Benediktinerstift St. Lambrecht fand die Jahreshauptversammlung der „Holzwelt Murau“ statt, die in diesem Jahr besonders feierlich war, da das Stift sein 950-jähriges Bestehen feiert. Die Sitzung wurde von Prior Pater Gerwig Romirer eröffnet, der auch einige Worte zur Bedeutung der Tradition und Kultur in der Region fand.
Obmann Thomas Kalcher nutzte die Gelegenheit, um die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Bezirks zu loben. Er hob hervor, wie wichtig der Verein als regionaler Impulsgeber ist und betonte die Notwendigkeit einer vernetzten Regionalentwicklung in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Dies sei nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance für die Zukunft der Region.
Finanzielle Stabilität und Neuwahlen
Geschäftsführer Harald Kraxner stellte die verschiedenen Bereiche der Holzwelt Murau vor und präsentierte den Finanzbericht, der einen Kontostand von über einer Million Euro zum Ende des Jahres 2025 zeigt. Inklusive Vorauszahlungen von fast 800.000 Euro für das laufende Jahr ist die finanzielle Situation stabil. Kalcher bezeichnete das Jahr als „gut für die Holzwelt Murau“ und äußerte sich optimistisch über die positiven Zukunftsaussichten.
Die Neuwahlen von Vorstand und Rechnungsprüfern verliefen ohne Überraschungen, der Wahlvorschlag wurde einstimmig angenommen. Der neue Vorstand besteht aus 21 Mitgliedern, wobei sowohl alte als auch neue Gesichter vertreten sind. In einem feierlichen Rahmen wurden scheidende Vorstandsmitglieder gewürdigt, was den Zusammenhalt und die Wertschätzung innerhalb des Vereins unterstrich.
Vernetzung und Vorbildfunktion
Die Ehrengäste der Veranstaltung, darunter Bezirkshauptmann Peter Plöbst und Landtagsabgeordneter Alexander Putzenbacher, lobten die gute Vernetzung im Bezirk. Sie betonten die Vorbildwirkung dieser Vernetzung, die nicht nur für die Region, sondern auch für andere Regionen als beispielhaft angesehen werden kann. Tourismusobmann Heimo Feiel hebt das „tolle Miteinander“ und den „offenen Blick über den Tellerrand“ hervor, was die positive Atmosphäre und die Zusammenarbeit im Bezirk unterstreicht.
Insgesamt zeigt die Jahreshauptversammlung der „Holzwelt Murau“ nicht nur die Erfolge des vergangenen Jahres, sondern auch die Weichenstellungen für eine zukunftsfähige Entwicklung der Region. Die Vernetzung der verschiedenen Akteure ist ein zentrales Element, um die Herausforderungen der Zeit gemeinsam zu meistern und die Region Murau als Modell für andere Gebiete zu positionieren. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem Artikel von der Kleine Zeitung.