In Murau ist das Thema Regenwassermanagement aktueller denn je. Die Gemeinden stehen unter Druck, denn die Häufigkeit extremer Wetterereignisse nimmt stetig zu. Starkregen, der oft in unerwarteten Intensitäten kommt, zwingt die Kommunen, ihre Infrastruktur zu überdenken. Überlastete Schmutzwasserkanäle und das Fehlen von Regenwasserkanälen können nicht nur zu unangenehmen Überflutungen führen, sondern auch hohe Folgekosten verursachen.

Die PI Wlattnig GmbH aus St. Lambrecht hat dies erkannt und bietet Unterstützung im Siedlungswasserbau, Regenwassermanagement und der Infrastrukturplanung an. Ihre Ansätze zielen darauf ab, Gemeinden bei der Anpassung ihrer Wasserinfrastruktur zu helfen. Maßnahmen wie Geländekorrekturen und moderne Regenwasserkonzepte müssen entwickelt werden, um die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern. Dabei beginnt eine nachhaltige Infrastrukturplanung mit einer gründlichen Analyse der örtlichen Gegebenheiten. Es geht um die Entwicklung von Entwässerungskonzepten, die technische, rechtliche und wirtschaftliche Anforderungen berücksichtigen.

Digitale Lösungen und individuelle Planung

Die Digitalisierung im Bereich der kommunalen Infrastruktur wird immer wichtiger. Digitale Leitungskataster (DLK) und Leitungsinformationssysteme (LIS) ermöglichen eine präzise Dokumentation und eine effiziente Planung von Wartungsarbeiten, Erweiterungen und Sanierungsmaßnahmen. PI Wlattnig GmbH unterstützt die Gemeinden nicht nur bei der Einführung dieser digitalen Systeme, sondern auch bei regelmäßigen Zustandsbewertungen. So können die Gemeinden von strukturierten Abläufen, nachvollziehbaren Ausschreibungen und langfristigen Maßnahmen profitieren.

Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, nicht nur in Österreich wahrgenommen werden. In Deutschland führt der ungebremste Klimawandel ebenfalls zu erhöhten Risiken durch Hitze, Trockenheit und Starkregen. Projekte wie „Regen//Sicher“ des Umweltbundesamts (UBA) sollen Kommunen dabei helfen, sich besser auf Starkregenereignisse vorzubereiten. Hier kommen Kommunikationsinstrumente wie Nachbarschaftsberatungen und Stadtteilworkshops ins Spiel, die Bürger*innen aktiv zur Starkregenvorsorge motivieren sollen.

Risikomanagement und Anpassungsstrategien

Die DWA, die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall, hat die Überarbeitung des Merkblatts DWA-M 119 beschlossen. Dieses Merkblatt behandelt die Risikomanagementstrategien in der kommunalen Überflutungsvorsorge für Entwässerungssysteme bei Starkregen. Die Notwendigkeit dieser Aktualisierung ergibt sich aus den veränderten klimatischen Rahmenbedingungen, die auch in den kommenden Jahren eine steigende Nachfrage nach kompetenten Ingenieurleistungen und nachhaltigen Lösungen mit sich bringen werden.

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Es ist eine Herausforderung, die nur gemeinsam mit regionalen Partnern und durch innovative Ansätze bewältigt werden kann. Ob Geländegestaltung, Wasserleitungen, Baukoordination oder Förderabwicklung – all diese Aspekte müssen gut durchdacht und koordiniert werden. Gemeinden müssen sich auf die steigenden Anforderungen an ihre Infrastruktur einstellen und die Chancen nutzen, die sich durch nachhaltige Entwicklung und digitale Planung ergeben. Die PI Wlattnig GmbH begleitet die Gemeinden auf diesem Weg von der Analyse bis zur Umsetzung und unterstützt bei der Abstimmung mit Behörden und Förderstellen. Das ist nicht nur wichtig für die Infrastruktur, sondern auch für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in der Region.

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