Heute ist der 20.07.2026 und in Schöder, im Bezirk Murau, gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Welt der erneuerbaren Energien. Das Münchner Cleantech-Unternehmen STABL Energy hat seinen ersten Schritt in die österreichische Energiewirtschaft gewagt und liefert gleich sieben Großspeicher mit einer beeindruckenden Gesamtkapazität von 13,7 Megawattstunden (MWh) an das Elektrowerk Schöder. Diese Speicher sind nicht einfach nur große Batterien – sie sind das Herzstück einer modernen, nachhaltigen Energieversorgung, die auf die Schwankungen der Photovoltaik-Stromproduktion reagiert und gleichzeitig die regionalen Wasserkraftwerke unterstützt.

Die Systeme sind so konzipiert, dass sie überschüssigen Strom aus Photovoltaikanlagen speichern können, um ihn in den Abendstunden bereitzustellen, wenn der Bedarf steigt. Das nennt man Peak Shaving – sozusagen ein Glättungsprozess für Lastspitzen im Stromnetz. Regionalen Energieversorgern bietet dies nicht nur ein stabileres Netz, sondern auch die Möglichkeit, Betriebskosten zu senken, was in der heutigen Zeit ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist.

Technologie und Partnerschaften

Das Elektrowerk Schöder GmbH, der Partner vor Ort, wird die neuen Systeme an zwei Standorten installieren: vier Einheiten an der zentralen Schaltstelle bis Ende August 2026 und drei an den Kraftwerken. Besonders spannend ist die eingesetzte Technologie, die auf modulare Multilevel-Wechselrichter setzt. Diese steuern die Batteriemodule dynamisch und sorgen für eine hocheffiziente Integration in bestehende Infrastrukturen – ganz ohne teure Netzausbauten. Zudem werden gebrauchte E-Auto-Akkus verwendet, die als Second-Life-Batterien eine wirtschaftliche Weiternutzung ermöglichen. Ein cleverer Schachzug, um Umwandlungsverluste zu minimieren und Ressourcen zu schonen.

Was vielleicht noch interessanter ist: Dieses Projekt markiert nicht nur den ersten Auslandsauftrag von STABL Energy, sondern ist auch ein bedeutender Schritt zur Marktexpansion im DACH-Raum und darüber hinaus. Es wird spannend sein zu beobachten, wie diese innovative Technologie in anderen europäischen Märkten Fuß fassen wird.

Ein Blick in die Zukunft

Mit der Integration von Smart-Grid-Technologien wird eine Verknüpfung zwischen Energieerzeugung, Speicherung und Verbrauch geschaffen, die das Potenzial hat, die Art und Weise, wie wir über Energie denken, grundlegend zu verändern. Eigenverbrauchsoptimierung steht dabei hoch im Kurs, denn sie erhöht den Grad der Eigendeckung im lokalen Versorgungsgebiet und macht die Energieversorgung nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger.

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Schöder könnte bald zu einem Vorreiter in der Energiewende werden, während die Region Murau von dieser Entwicklung profitiert. Regionale Energieversorger dürfen sich auf eine stabilere und kostengünstigere Energieversorgung freuen. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses Projekt weiter entfalten wird und welche neuen Möglichkeiten es für die Bürger und Unternehmen in der Umgebung bringen wird.

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