Heute ist der 28.05.2026 und die Region Murau erlebt spannende Zeiten! Die Murtalbahn, ein wichtiger Teil des öffentlichen Verkehrs in der Steiermark, steht vor einer aufregenden Zukunft. In einer Kooperation zwischen der Zillertalbahn, der Pinzgauer Lokalbahn und der Murtalbahn wird an der Anschaffung neuer Fahrzeuge und der Elektrifizierung der Strecke gearbeitet. Ein Grundsatzbeschluss des Landes Steiermark gibt nun den Weg für die künftigen Verhandlungen zur Attraktivierung der Murtalbahn frei. Das Ganze wird nicht nur lokal, sondern auch überregional von Bedeutung sein, denn der Bund und das Land Salzburg sollen für die Finanzierung des Projekts gewonnen werden.

Der Verkehrsdienstevertrag der Steiermarkbahn und Bus GmbH, der die Strecke zwischen Unzmarkt und Tamsweg abdeckt, läuft bis 2030 und soll auch weiterhin bestehen bleiben. Das klingt vielversprechend! Um die Murtalbahn zukunftsfähig zu gestalten, werden voraussichtlich Mitte der 2030er-Jahre fünf neue Triebfahrzeuge benötigt. Die Herausforderung? Aufgrund der geringen Spurweite und der kleinen Anzahl an Fahrzeugen gibt es momentan einfach keinen richtigen Markt für diese speziellen Züge. Daher arbeiten die Betreiber der Zillertalbahn, der Pinzgauer Lokalbahn und der Murtalbahn zusammen, um neue elektrische Schmalspurfahrzeuge zu beschaffen. Das Ziel dieser gemeinsamen Bestellung ist es, die Marktpreise zu senken und neue Synergien zu schaffen.

Elektroantrieb für die Zukunft

Ein entscheidender Schritt in diesem Prozess ist die Elektrifizierung der Strecke, die eine Voraussetzung für die Fahrzeugbeschaffung darstellt. Die Gesamtkosten für dieses ehrgeizige Projekt werden auf rund 169 Millionen Euro geschätzt. Darin enthalten sind nicht nur die Fahrzeugbeschaffung, sondern auch die Elektrifizierung, die Adaptierung der Werkstätten und die allgemeine Attraktivierung der Strecke. Es wird sogar erwartet, dass die Fahrzeit von Unzmarkt nach Murau von derzeit 36 Minuten auf nur noch 24 Minuten verkürzt wird! Das wäre ein echter Gewinn für alle Pendler und Reisenden, die die Murtalbahn nutzen.

In den letzten Wochen fanden erste Gespräche mit Verkehrsminister Peter Hanke über das Projekt statt, was die Vorfreude der Verantwortlichen nur noch weiter steigert. Die Arbeitsgruppe, die momentan die Ausschreibungsunterlagen finalisiert, ist optimistisch, dass die neuen Entwicklungen den öffentlichen Verkehr in der Region stärken werden. Die Murtalbahn könnte sich so zu einem echten Rückgrat des regionalen Verkehrs entwickeln – und das wäre in Zeiten steigender Mobilitätsanforderungen mehr als nötig!