Im Bezirk Murtal ist eine merkwürdige Geschichte in den letzten Tagen ans Licht gekommen. Zwei unbekannte Männer haben am Dienstag, dem 14. April 2026, zwischen 12.30 und 14.30 Uhr, in mehreren Geschäften und Apotheken mit gefälschten 50-Euro-Scheinen bezahlt. Es handelt sich um einen recht dreisten Betrugsversuch, der in Judenburg, Knittelfeld und Zeltweg stattfand. Die Polizei hat bereits Lichtbilder der Verdächtigen veröffentlicht und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Das Ganze klingt irgendwie nach einem schlechten Film, aber es ist bitterer Ernst!

Innerhalb von nur zwei Stunden haben die Täter insgesamt drei Apotheken, eine Trafik sowie ein Lokal besucht. Dabei haben sie versucht, ihre Waren mit den gefälschten Banknoten zu bezahlen. Interessanterweise konnte die Polizei die Verdächtigen dank Überwachungskameras aufzeichnen, was die Ermittlungen erleichtern sollte. Der entstandene Schaden wird von der Polizei als eher gering eingestuft, doch die Tatsache, dass solche Machenschaften mitten unter uns stattfinden, ist schon ein bisschen beunruhigend.

Die Suche nach den Tätern

Die Polizeiinspektion Judenburg ist nun auf der Suche nach weiteren Hinweisen zur Identität der beiden Männer. Wer etwas gesehen hat oder vielleicht sogar die Männer erkennt, kann sich unter der Telefonnummer 059 133/6300 melden. Die Staatsanwaltschaft Leoben hat die Veröffentlichung der Überwachungsbilder angeordnet, da die bisherigen Ermittlungen nicht den gewünschten Erfolg brachten. Das zeigt, dass solche Betrügereien ernst genommen werden, auch wenn der finanzielle Schaden überschaubar ist.

Die Fälschungen sind nicht nur ein lokales Problem. Laut einem Bericht der Deutschen Bundesbank sind im ersten Halbjahr 2025 etwa 36.600 falsche Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen worden, was einen Wert von knapp 2,1 Millionen Euro ausmacht. Besonders die 50-Euro-Scheine waren stark betroffen – ein Anstieg um 27% im Vergleich zum Vorjahr. Das ist schon eine beachtliche Zahl und lässt vermuten, dass das Bewusstsein für Falschgeld bei der Bevölkerung und den Geschäften geschärft werden sollte.

Wie erkennt man Falschgeld?

Die Deutsche Bundesbank gibt einige nützliche Tipps, wie man gefälschtes Geld erkennen kann. Das Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“ ist dabei besonders hilfreich. Echte Banknoten fühlen sich griffig an, haben Reliefdruck und zeigen im Licht Wasserzeichen sowie spezielle Hologramme. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen beim Bezahlen oft nicht genau hinsehen. Es lohnt sich, ein bisschen mehr Aufmerksamkeit walten zu lassen, um nicht selbst Opfer solcher Betrügereien zu werden.

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In Zeiten, in denen das Bargeld immer mehr in den Hintergrund rückt, sollte man sich nicht darauf verlassen, dass alles gut ist, nur weil es in Ordnung aussieht. Diese Vorfälle im Murtal sind ein klares Zeichen, dass man wachsam sein sollte. Die Polizei und die Bank haben hilfreiche Informationen, um uns zu schützen. Also, Augen auf und besser aufpassen – nicht nur beim Bezahlen, sondern auch im Alltag!

Weitere Informationen zu diesem Fall und zur allgemeinen Thematik von Falschgeld finden sich unter den entsprechenden Berichten, wie beispielsweise auf MeinBezirk oder Kleine Zeitung. Es bleibt spannend, wie sich diese Geschichte weiterentwickeln wird.