Am 25. Mai 2026 erlebte das Murtal einen besonderen kulturellen Abend im Hirt-Haus in Scheifling. Die Vernissage „alles naht II“ zog zahlreiche Kunstinteressierte an, die sich von den beeindruckenden Werken der Künstlerin Anna Goldgruber begeistern ließen. Goldgruber, geboren 1957 in Neukirchen an der Enknach, präsentierte ihre einzigartigen Kreationen aus weißen Gipstondi. Diese bestehen sowohl aus kreisrunden als auch quadratischen Bildwerken, die mit winzigen schwarzen Textilschlaufen verziert sind. Die ornamentalen Muster laden die Besucher ein, ihre eigenen Interpretationen zu finden. Es ist faszinierend, wie man durch Perspektivwechsel neue Aspekte der Werke entdeckt – ein spielerisches Element, das die Betrachtenden anspricht.

Ein weiteres Highlight des Abends war die musikalische Begleitung. Die australische Cellistin Melissa Coleman und der Wiener Saxophonist Max Nagl sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Nagl, bekannt für seine Fähigkeit, verschiedene musikalische Genres zu kombinieren, lieferte eine Performance, die das Publikum mitgerissen hat. Der Beifall war so überwältigend, dass die Künstler mehrmals zurück auf die Bühne gerufen wurden – das sagt eigentlich schon alles über die Begeisterung der Anwesenden aus.

Kulturelle Begegnungen im Hirt-Haus

Das Hirt-Haus, gegründet 1984 von Rudolf Hirt und Angelika Hirt-Thomsen, hat sich zu einem geschätzten Ort für kulturelle Aktivitäten entwickelt. Es öffnet Räume für Begegnungen zwischen Mensch und Kunst und bietet Künstlern aller Couleur eine Plattform. Die Liste der bisherigen Aussteller reicht von Malern über Bildhauern bis hin zu Literaten und Musikern. Maren Hirt, die nächste Generation in der Familie, bringt frische Ideen und Perspektiven in das Atelier ein. Diese Kontinuität und das Engagement für Kunst und Kultur sind beeindruckend.

Rudolf Hirt, Jahrgang 1947, hat eine beeindruckende Ausbildung hinter sich, die ihn von der Bildhauerlehre über das Studium an der Akademie für angewandte Kunst in Wien bis hin zu freischaffenden Projekten geführt hat. Seine Materialien? Stein, Holz und Metall – alles, was die Formensprache bereichert. Angelika Hirt-Thomsen, Jahrgang 1955, hat sich den Doppeldeutigkeiten in ihren Arbeiten verschrieben und spielt mit Bedeutungsverschiebungen. Zusammen bilden sie ein inspirierendes Duo, das den Weg für kommende Künstler ebnet.

Investitionen in die Zukunft

Doch nicht nur die Kunst steht im Fokus der Veranstaltung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Investition der Stadtwerke Judenburg in die Netz-Infrastruktur im Murtal. Mit über 16 Millionen Euro wird die Netzqualität deutlich verbessert. Besonders hervorzuheben ist der neue Transformator im Umspannwerk Judenburg-West, der die Leistung auf bis zu das Dreifache des bisherigen Umspanners erhöht. Diese Fortschritte zeigen, dass die Region nicht nur kulturell, sondern auch infrastrukturell auf einem guten Weg ist.

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Insgesamt war der Abend im Hirt-Haus ein voller Erfolg, der sowohl Kunstliebhaber als auch Musikfreunde zusammengebracht hat. Die Vernissage und die musikalische Darbietung waren nicht nur eine Feier der Kreativität, sondern auch ein Zeichen für die lebendige Kulturszene im Murtal. Wenn das so weitergeht, dürfen wir auf noch viele weitere inspirierende Veranstaltungen gespannt sein!

Wer mehr über die Vernissage erfahren möchte, findet weitere Informationen in dem Artikel auf MeinBezirk.

Für Details zu den kulturellen Angeboten im Hirt-Haus lohnt sich ein Besuch auf der offiziellen Webseite Hirt-Haus.