Heute ist der 25.05.2026 und wir schauen auf die spannenden Spiele der 24. Runde der Oberliga Nord zurück. Im Murtal, wo die Fußballleidenschaft tief verwurzelt ist, haben die heimischen Teams an diesem Spieltag nicht gerade geglänzt. Stattdessen gab es drei Remis und nur drei Punkte zu verbuchen. Ein bisschen frustrierend, oder? Aber genau das macht den Fußball so aufregend!

Beginnen wir mit dem Spiel zwischen St. Lorenzen und St. Peter/Frst. Hier ging es zunächst nicht nach dem Wunsch der Heimfans. St. Peter ging kurz vor der Pause in Führung. Doch St. Lorenzen ließ sich nicht entmutigen und kämpfte. In der 75. Minute gelang Eichberger der Ausgleich. Ein Punkt, der vielleicht doch noch ein kleiner Lichtblick in dieser tristen Runde war.

Ein weiterer Rückschlag für die Murtal-Teams

Die Partie Kindberg gegen ESV Knittelfeld war da schon eine andere Geschichte. Kindberg, die bereits feststehenden Meister, zeigten ihre Klasse und ließen ESV Knittelfeld mit einem 5:1 ordentlich alt aussehen. Nach gerade mal 24 Minuten stand es bereits 3:0 für die Kindberger. Jasari von Knittelfeld konnte zwar in der 30. Minute auf 3:1 verkürzen, doch Kindberg blieb dominant und zog auf 5:1 davon. Ein deutlicher Erfolg, der die Klasse des Meisterteams unterstrich.

Ein spannendes Duell lieferten sich Zeltweg und Irdning. Irdning führte zunächst, konnte sich aber nicht lange auf seinen Lorbeeren ausruhen. Ein Eigentor sorgte für den Ausgleich, und kurz vor dem Schlusspfiff hatte Irdning plötzlich die Oberhand und führte 3:1. Doch Zeltweg gab nicht auf und erzielte in der Schlussphase zwei Tore, die ein 3:3 sicherten. Ein echter Krimi, der die Zuschauer von den Sitzen riss!

Im Spiel zwischen SC Liezen und Judenburg ging es heiß her. Judenburg ging in der 21. Minute in Führung, doch SC Liezen ließ sich nicht beirren und kämpfte sich zurück. Mit einem Doppelpack in der zweiten Halbzeit führten sie schnell mit 3:1. Judenburg versuchte alles, um zurückzukommen, erzielte in der 77. Minute das 3:2, doch das reichte nicht. SC Liezen besiegelte mit einem späten Tor in der Nachspielzeit den 4:2-Sieg und brachte die eigenen Fans zum Jubeln.

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Ein Remis als Enttäuschung

Und dann war da noch das Spiel Bad Mitterndorf gegen St. Peter/Kbg. Hier sah es anfangs gut aus für Bad Mitterndorf, die in der 35. Minute in Führung gingen. Doch St. Peter/Kbg. gab nicht auf und erkämpfte sich ein 2:2-Unentschieden – ein Ergebnis, das für den Tabellenletzten nicht unbedingt ein Grund zum Feiern ist. Immerhin ein Punkt, aber mehr war an diesem Tag nicht drin.

Das Geschehen in der Oberliga Nord ist nicht nur für die Zuschauer im Murtal von Bedeutung. Diese Liga hat eine interessante Geschichte. Die NOFV-Oberliga, zu der auch die Oberliga Nord gehört, ist seit 2008 die „fünfte Liga“ im deutschen Ligasystem. Verantwortlich dafür ist der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV). Sie ist die Nachfolgerin der DDR-Oberliga und die höchste Spielklasse in den neuen Bundesländern nach der deutschen Wiedervereinigung. Die Liga hat sich über die Jahre immer wieder verändert, und seit der Saison 2023/24 spielt die Oberliga Nord wieder mit 16 Mannschaften.

Die Staffelsieger haben die Möglichkeit, sich für die Regionalliga zu qualifizieren, was für viele Vereine ein großes Ziel darstellt. Verzichtet ein Verein auf sein Aufstiegsrecht, geht es an den nächsten aufstiegsberechtigten Verein. In den letzten Jahren gab es immer wieder Wechsel und Veränderungen, was die Konkurrenz zusätzlich anheizt.

Für ausführliche Informationen zur NOFV-Oberliga Nord und ihren aktuellen Entwicklungen, können Sie auch einen Blick auf Transfermarkt werfen.