Heute ist der 19.04.2026, und die Sicherheit von Kindersitzen steht erneut im Fokus. Der Mobilitätsclub ÖAMTC hat alarmierende Ergebnisse aus aktuellen Crashtests veröffentlicht, die vor Sicherheitsmängeln bei mehreren Kindersitzmodellen warnen. Bei diesen Tests wurde festgestellt, dass einige Sitze sich aus der Basisstation lösen und potenziell durch das Fahrzeug geschleudert werden können. Dies bringt nicht nur die Sicherheit der kleinen Fahrgäste in Gefahr, sondern fordert auch die Aufmerksamkeit der Eltern.

Besonders betroffen sind sogenannte White-Label-Kindersitze, die unter verschiedenen Namen verkauft werden. Dazu gehören unter anderem Modelle wie „Ding Aiden 360“, „Kidiz 360“, „Kids Zone i-Size 360“, „Buf Boof Tweety Plus“, „Miophy i-Size 360“, „Xomax 946i“ und „Lettas i-Size 360“. Auch beim Modell „Kinderkraft Mink Pro 2“ wurden erhebliche Mängel festgestellt, da sich die Babyschale aus der Isofix-Station „Base Mink FX2“ löste. Im Gegensatz dazu zeigte sich, dass der Sitz ohne Basisstation in den Tests besseren Schutz bot. Der ÖAMTC hat die betroffenen Anbieter bereits über die Testergebnisse informiert und empfiehlt, sich vor dem Kauf von Kindersitzen umfassend zu informieren.

Tests und Empfehlungen des ÖAMTC

Die Crashtests des ÖAMTC sind nicht einfach nur Routineuntersuchungen; sie orientieren sich an der Unfallschwere der Euro NCAP-Tests und setzen die getesteten Produkte höheren Kräften aus, als es bei den gesetzlichen Zulassungsprüfungen für Kindersitze der Fall ist. Trotz der festgestellten Mängel erfüllen die betroffenen Modelle die gesetzlichen Anforderungen und sind weiterhin im Handel erhältlich. Ein Anspruch auf Rückgabe oder Umtausch besteht nur, wenn die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllt sind. Der Hersteller „Kinderkraft“ bietet jedoch einen kostenlosen Umtausch des betroffenen Modells „Mink Pro 2 + Base Mink FX2“ an, und Eltern können sich unter der E-Mail-Adresse safety@kinderkraft.com melden.

Zusätzlich hat der Hersteller Lettas seit Januar Verbesserungen an den White-Label-Kindersitzen vorgenommen. Der ÖAMTC hat die betroffenen Anbieter vor der Veröffentlichung der Testergebnisse informiert, um Eltern und Verbraucher:innen die nötige Transparenz zu bieten. Experten raten, sich insbesondere vor dem Online-Kauf von Kindersitzen über unabhängige Testergebnisse zu informieren, um die Sicherheit der Kleinen zu gewährleisten.

Zukunftsausblick und weiterführende Informationen

Die vollständigen Ergebnisse des neuen ÖAMTC-Kindersitztests werden am 26. Mai 2026 veröffentlicht. Bis dahin ist es wichtig, dass Eltern wachsam sind und sich über die Sicherheit von Kindersitzen informieren. Weitere Informationen finden Sie auf ORF OÖ.

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Die Sicherheitsstandards für Kindersitze sind von großer Bedeutung, und die aktuelle Warnung des ÖAMTC zeigt, dass auch Produkte, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, nicht immer den besten Schutz bieten. Eltern sollten daher stets kritisch prüfen, welche Sitze sie für ihre Kinder wählen und sich über aktuelle Testergebnisse informieren.