Heute ist der 23.04.2026 und die Bewohner von St. Lambrecht können endlich aufatmen. Nach intensiven Untersuchungen wurde bekannt gegeben, dass das Trinkwasser in der Gemeinde wieder genießbar ist. Dies bestätigte Bürgermeister Friedrich Sperl am Donnerstagabend. Die gute Nachricht betrifft rund 250 Haushalte, die seit Samstag mit der Anweisung konfrontiert waren, ihr Wasser abzukochen.

Die Verunreinigung war während einer Routinekontrolle der Wasserleitungen festgestellt worden. Im Hochbehälter Pirkbauer wurden Enterokokken-Bakterien entdeckt, die möglicherweise durch das Kot eines Tieres ins Wasser gelangt sein könnten. Diese wurden im Zulauf zum Hochbehälter nachgewiesen, was eine intensive Reinigung der betroffenen Stelle nach sich zog. Die betroffenen Haushalte wurden umgehend über Flugblätter, die Gemeinde-App und digitale Kanäle informiert.

Entwarnung für die Bevölkerung

Nachdem am Montag fünf Wasserproben entnommen wurden, konnte nun festgestellt werden, dass keine Enterokokken mehr im Trinkwasser nachgewiesen werden konnten. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, das Trinkwasser vorerst abzukochen, dabei sollte es mindestens drei Minuten bei 100°C gekocht werden. Die Empfehlung galt für mehrere Stadtteile, darunter Lanzenbichl, Eben, Am Grünen Weg, Vorstadt, Unteralpe, Auerling, Hauptstraße, Au, Badgasse, Schlossacker und Vogeltenn.

Die Stadt hat rasch gehandelt, um die Ursache der Verunreinigung zu ermitteln. Ein undichtes Entlüftungsventil, das als mögliche Ursache identifiziert wurde, ist inzwischen behoben. Weitere Wasserproben werden bis Freitag entnommen, um die Qualität des Trinkwassers weiterhin zu überwachen und die Sicherheit für die Bevölkerung zu garantieren.

Ein Blick in die Zukunft

Die Vorfälle im Zusammenhang mit der Trinkwasserqualität sind stets ein ernstes Thema in der Gemeinde. Die schnelle Reaktion der Behörden und die klare Kommunikation mit der Bevölkerung haben jedoch gezeigt, wie wichtig Transparenz in solchen Situationen ist. Es bleibt zu hoffen, dass die aktuell positiven Ergebnisse der Wasseruntersuchungen auch auf lange Sicht Bestand haben. Die Menschen in St. Lambrecht können sich nun wieder auf ihr Wasser verlassen und müssen sich keine Sorgen um ihre Gesundheit machen.

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Für weitere Informationen und Updates zur Trinkwasserversorgung in St. Lambrecht können Interessierte die Kleine Zeitung und Mein Bezirk konsultieren.