In St. Georgen ob Judenburg gab es kürzlich eine Bürgerversammlung, die sich ganz den wichtigen Themen der Region widmete. Die Bürger konnten sich aktiv an einem offenen Austausch mit dem Bürgermeister Hartleb und Gemeindevertretern beteiligen. Hier wurden lokale und regionale Projekte vorgestellt, die nicht nur das Leben der Anwohner, sondern auch die Zukunft der Gemeinde prägen sollen. Besonders im Fokus standen dabei der Hochwasserschutz, die S 36 Murtal Schnellstraße sowie verschiedene Infrastrukturmaßnahmen und nachhaltige Initiativen. Ein spannendes Programm, das die Anwesenden sichtlich interessierte!
Ein Highlight der Versammlung war die Diskussion über die S 36 Murtal Schnellstraße. Der Baubeginn ist für 2029 vorgesehen, und die Fertigstellung soll bis 2034 erfolgen. Ein gewaltiges Projekt mit Kosten von 645 Millionen Euro. Diese Schnellstraße wird nicht nur von St. Michael über Judenburg bis nach Scheifling führen, sondern auch die Verkehrsituation in der Region erheblich verbessern. Die Vorbereitungen laufen bereits seit einigen Jahren: Im April 2017 wurde das Vorprojekt beim Bundesministerium eingereicht, und die Freigabe für die weiteren Planungsschritte erfolgte 2018. Eine Evaluierung im Jahr 2020 hat gezeigt, dass die S 36 zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Entlastung der Anrainer an der B 317 beitragen wird.
Hochwasserschutz und Bildung im Fokus
Ein weiteres zentrales Thema war der Hochwasserschutz in Wöll. Hier sind die Maßnahmen im Zeitplan und die Fertigstellung wird für 2028 angestrebt, mit Kosten von rund 10 Millionen Euro. Das zeigt, wie ernst die Gemeinde die Herausforderungen des Klimawandels nimmt. In Zeiten, in denen Starkregenereignisse zunehmen, ist effektiver Hochwasserschutz von höchster Wichtigkeit. Die Bürger sind sich dessen bewusst und erhoffen sich durch die Maßnahmen mehr Sicherheit.
Ein besonders berührendes Thema war die Sanierung der Volksschule und des Kindergartens. Insgesamt 34 Kinder besuchen die Volksschule, 13 sind im Kindergarten und 17 in der Nachmittagsbetreuung. Die Sanierungskosten belaufen sich auf rund 1 Million Euro, wobei 60% durch das Land gefördert werden. Bürgermeister Hartleb betonte die immense Bedeutung dieser Einrichtungen für den Standort und die Gemeinschaft. Bildung ist schließlich der Schlüssel für eine positive Zukunft.
Nachhaltigkeit und moderne Infrastruktur
Die Gemeinde hat auch in die Zukunft investiert, indem sie ein Notstromaggregat für die Blackout-Vorsorge angeschafft hat. Man möchte auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Zudem wurde das Altstoffzentrum modernisiert, was nicht nur die Entsorgung von Abfällen erleichtert, sondern auch umweltfreundlicher ist. Diese nachhaltigen Initiativen sind nicht nur wichtig, um den Anforderungen der Zeit gerecht zu werden, sondern auch, um den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umgebung zu hinterlassen.
St. Georgen wurde nicht umsonst mehrfach als schönstes Blumendorf und familienfreundliche Gemeinde ausgezeichnet. Die Anstrengungen der Gemeinde, ein lebenswertes Umfeld zu schaffen, zeigen Wirkung. In einer Zeit, in der nachhaltige Stadtentwicklung und umweltfreundliche Infrastruktur immer wichtiger werden, ist es ermutigend zu sehen, wie hier in der Region konkrete Schritte unternommen werden. Man könnte fast sagen, dass die Gemeinde auf einem guten Weg ist, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen.
Es bleibt spannend, wie sich die Projekte in St. Georgen ob Judenburg entwickeln werden. Die Bürgerversammlung hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Gemeinde nicht nur auf die Herausforderungen reagiert, sondern aktiv an Lösungen arbeitet. Die Bürger sind eingebunden und fühlen sich gehört – das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die Zukunft kann kommen!
Weitere Informationen zu den Projekten sind in diesem Artikel nachzulesen.