Heute, am 28. Mai 2026, fand in Bad Radkersburg ein bemerkenswerter Aktionstag des Projekts „Mura Calling“ statt, an dem mehr als 200 Kinder und Jugendliche aus Österreich, Slowenien, Ungarn und Kroatien teilnahmen. Die Atmosphäre war lebhaft und fröhlich, während die jungen Teilnehmer in gemischten Gruppen verschiedene Lernrouten entlang der Mur erkundeten. Dabei stand nicht nur der Spaß im Vordergrund, sondern auch das Lernen außerhalb des Klassenzimmers – ein innovatives Konzept, das die Neugier und das Umweltbewusstsein der Schüler fördert.

Acht Schulen aus der Region waren aktiv in dieses spannende Projekt eingebunden. Dazu gehörten das BORG und die iHTL Radkersburg, das Gymnasium Ljutomer sowie mehrere Volks- und Mittelschulen aus Bad Radkersburg, Gornja Radgona und Apače. Diese Vielfalt spiegelte sich auch in den zahlreichen Eindrücken wider, die die Kinder auf Holztafeln festhielten. Ihre Botschaften waren nicht nur in Deutsch, sondern auch in Slowenisch, Italienisch und Chinesisch verfasst – ein echter Ausdruck der kulturellen Vielfalt, die diese Veranstaltung prägte.

Ein Tag voller Kreativität und Verantwortung

Ein besonderes Highlight war die Performance „Raus aus dem Schneckenhaus“, bei der Kindergartenkinder aus Österreich und Slowenien mit viel Enthusiasmus auftraten. Die jüngeren Teilnehmer wurden von älteren Schülern als Guides unterstützt, was nicht nur eine wunderbare Gelegenheit für die Großen war, Verantwortung zu übernehmen, sondern auch für die Kleinen eine wertvolle Erfahrung darstellte. Diese gegenseitige Unterstützung trug zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls bei und zeigte, wie wichtig solche Initiativen sind.

Die digitale Anwendung „Green Steps ARK“ spielte ebenfalls eine zentrale Rolle beim ortsbezogenen Lernen. Diese innovative Technologie half den Schülern, die natürlichen und kulturellen Gegebenheiten der Region besser zu verstehen. Die Vizebürgermeisterin Julia Paar und andere Vertreter aus Politik und Gesellschaft waren ebenfalls vor Ort und betonten, wie wichtig solche Projekte für die Gemeinschaft sind. Michael Fend, Geschäftsführer des Regionalmanagements Südoststeiermark, hob hervor, dass solche Initiativen nicht nur von Institutionen, sondern auch von engagierten Schulen und Einzelpersonen getragen werden.

Ein Blick in die Zukunft

Ein weiterer spannender Aspekt des Aktionstags war die Vernetzung von Schulen und Gemeinden, die einen Austausch über die zukünftige Entwicklung des Projekts ermöglichte. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, Ideen auszutauschen und über neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu diskutieren. Dies ist besonders wichtig, da ein weiteres Projekt namens „Mura Rafting“ bereits für den kommenden Frühsommer geplant ist. Hierbei stehen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und das gemeinsame Lernen weiterhin im Fokus.

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Die Botschaft ist klar: Kinder und Jugendliche spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Zukunft des Biosphärenraums. Ihr Engagement und ihre Kreativität sind unverzichtbar. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Projekte weiterentwickeln werden und welche neuen Initiativen in unserer Region entstehen. Der Aktionstag hat einmal mehr gezeigt, dass Lernen nicht nur im Klassenzimmer stattfinden muss – die Welt da draußen hält viele wertvolle Lektionen bereit.