Gestern, am 16. Juni 2026, fand in der Raiffeisenbank Region Fehring eine besonders spannende Veranstaltung statt. Im Rahmen der Initiative „Unverschämt erfolgreich“ wurde Christiane Ortner als neue Obfrau von „Frau in der Wirtschaft“ in der Südoststeiermark gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge von Silvia Reindl an, die über zwölf Jahre lang an der Spitze stand und in dieser Zeit mehr als 40 Veranstaltungen organisiert sowie zahlreiche Betriebsbesuche durchgeführt hat. Der Wechsel an der Spitze ist nicht nur ein neuer Anfang für Ortner, sondern auch ein Zeichen für den stetig steigenden Einfluss von Frauen in der Wirtschaft.

Fast die Hälfte aller Unternehmen in der Steiermark wird mittlerweile von Frauen geführt – ein Trend, der sich erfreulicherweise weiter verstärkt. „Frau in der Wirtschaft“ setzt sich aktiv für die Interessen von Frauen in der Wirtschaft und Politik ein und fördert den Austausch zwischen politischen Entscheidungsträgern und unternehmerisch denkenden Frauen. Das Ziel ist klar: Mehr Frauen sollen dazu ermutigt werden, politisches Engagement zu zeigen und Führungspositionen zu übernehmen.

Ein starkes Team für die Zukunft

Bei der Neuwahl wurde Bettina Wagner als Stellvertreterin von Silvia Reindl im Team gehalten. Claudia Wendner, die ebenfalls im Team war, wurde verabschiedet, und ihre Funktion übernimmt nun Karin Rauch aus Dietersdorf. Gabi Lechner, die Vizepräsidentin der WKO und Obfrau von „Frau in der Wirtschaft“ Steiermark, gratulierte dem neuen Team herzlich und betonte die Wichtigkeit des Netzwerks für die Förderung von Frauen in Führungspositionen.

Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich der Frauenanteil in der Wirtschaft in der Steiermark entwickelt hat. Der positive Trend steht im Kontrast zu den aktuellen Zahlen in Deutschland, wo der Frauenanteil in den Vorständen der 200 umsatzstärksten Unternehmen bei nur 18,6% liegt – und das trotz eines gesamtgesellschaftlichen Wandels. Im Finanzsektor sieht es zwar etwas besser aus, doch auch hier stagniert das Wachstum. Die Zahlen zeigen, dass es noch viel zu tun gibt, um die Gleichstellung in der Wirtschaft voranzutreiben.

Herausforderungen und Chancen

Die Herausforderung bleibt, nicht nur Frauen in Führungspositionen zu bringen, sondern auch strukturelle Veränderungen in den Unternehmen zu bewirken. Studien zeigen, dass Frauen in Führungspositionen Stereotype abbauen und die Wahrnehmung von Gerechtigkeit bei Löhnen beeinflussen können. Wenn eine Frau als Führungskraft eingesetzt wird, sinkt die Gender-Gap in den als fair erachteten Löhnen. Das ist ein wichtiger Punkt, der nicht nur für die Wirtschaft von Bedeutung ist, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt.

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Christiane Ortner und ihr Team stehen vor einer spannenden Aufgabe. Mit frischen Ideen und dem Engagement, das sie mitbringen, werden sie sicherlich dazu beitragen, dass die Stimmen der Frauen in der Wirtschaft noch lauter werden. Die Zukunft sieht vielversprechend aus – für die Südoststeiermark und darüber hinaus. Wenn man bedenkt, wie viel Potenzial in einem gut vernetzten und unterstützenden Umfeld steckt, könnte man fast von einer kleinen Revolution sprechen, die gerade im Gange ist.

Weitere Informationen zur Wahl und zur Arbeit von „Frau in der Wirtschaft“ finden Sie in dem Artikel auf meinbezirk.at.

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