Am vergangenen Samstag erlebte das Hallenbad in Feldbach einen regelrechten Andrang – und das nicht ohne Grund. Der Pinguincup, ein Bezirksschwimmbewerb des Österreichischen Jugendrotkreuzes (ÖJRK), zog zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus den Bezirken Südoststeiermark und Weiz an. Mit insgesamt 280 Teilnehmern und einem Rekord von 47 Staffeln war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie die jungen Schwimmer eine Strecke von 25 Metern nach einem Sprung vom Beckenrand absolvierten!
Die Spannung war greifbar, als die Kinder um die Plätze kämpften. Die Staffel 1 der Volksschule 1 Feldbach konnte sich den Sieg sichern, gefolgt von der Volksschule Gnas auf dem zweiten Platz und der Staffel 2 der Volksschule 2 Feldbach auf dem dritten Platz. Auch im Bezirk Weiz gab es spannende Wettkämpfe: Hier setzte sich die Volksschule Pischelsdorf durch, während die Staffel 3 von Weizberg und die Staffel 1 von Etzersdorf/Rollsdorf die Plätze zwei und drei belegten. Alle sechs Mannschaften aus beiden Bezirken wurden zum Landesbewerb am 17. Juni in Graz eingeladen – eine tolle Möglichkeit, sich weiter zu beweisen!
Organisatorisches & Unterstützung
Die Wettkampfleitung und Organisation des Events lag in den fähigen Händen von Petra Hackl (ÖJRK-Bezirksleiterin), Anja Schützenhofer und Lukas Venus (beide Bezirksschwimmreferenten). Ein großes Lob gebührt auch den Kampfrichtern, allen voran Klaus Neger, sowie der Hauptzeitnehmerin Mariam Venus. Gerald Posch, der Direktor der Polytechnischen Schule Feldbach, übernahm die Moderation und sorgte für die nötige Stimmung. Es war schön zu sehen, wie Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule den Volksschulkindern Mut machten – das Gemeinschaftsgefühl war einfach spürbar!
Sponsoren wie die Stadtgemeinde Feldbach, die Raiffeisenbanken Feldbach und Weiz, Nah & Frisch Wacker und Kulmer-Bau trugen ihren Teil zum Gelingen der Veranstaltung bei. Und nicht zu vergessen die Ehrengäste: Vizebürgermeisterin Sonja Skalnik, Schulqualitätsmanager Peter Hochwald und viele weitere Persönlichkeiten aus der Region waren vor Ort, um die jungen Talente anzufeuern.
Schwimmfähigkeiten in der Gesellschaft
Trotz solcher Veranstaltungen gibt es jedoch einen besorgniserregenden Trend: Eine aktuelle Studie des KFV zeigt, dass etwa 137.000 Kinder und Jugendliche in Österreich im Alter von 5 bis 19 Jahren nicht schwimmen können. Besonders alarmierend ist die Verschlechterung der Schwimmkenntnisse bei 11- und 12-Jährigen. Der Anteil der Nichtschwimmenden in dieser Altersgruppe stieg von 5% im Jahr 2021 auf 9% im Jahr 2025. In der gesamten Bevölkerung können rund 630.000 Menschen nicht schwimmen, was zeigt, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.
Die Gründe für die mangelnden Schwimmkenntnisse sind vielfältig, von fehlendem Schulschwimmunterricht über unzureichende Infrastruktur bis hin zu wenig familiärer Schwimmerfahrung. 17% der Eltern berichten, dass ihre Kinder keinen Schwimmunterricht in der Schule erhalten haben. Der KFV fordert daher eine Intensivierung des Schwimmunterrichts in Schulen sowie den Ausbau geförderter Schwimmkurse.
Es ist wichtig, solche Events wie den Pinguincup zu unterstützen, um das Bewusstsein für Schwimmfähigkeiten zu schärfen und den Kindern eine sichere und gesunde Beziehung zum Wasser zu ermöglichen. Schließlich ist Schwimmen nicht nur eine wertvolle Fähigkeit, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Sicherheit in unserer Gesellschaft. Die Ereignisse in Feldbach erinnern uns an die Bedeutung von Gemeinschaft, Bildung und einem aktiven Lebensstil.
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