Am vergangenen Wochenende fand in Feldbach der traditionelle Sonnwendlauf statt, und was soll ich sagen? Es war ein Spektakel! Veranstaltet vom TuS Feldbach unter der Leitung von Obmann Erwin Klobasa, zog das Event rund 550 Teilnehmer an, die zwischen 3 und 75 Jahren alt waren. Ein neuer Rekord, unglaublich! Start und Ziel waren im Veranstaltungszentrum, wo auch die Siegerehrung stattfand. Das Wetter spielte eine verrückte Rolle: Zuerst Regen, dann, als die Sonne herauskam, eine drückende Hitze, die das Laufen nicht gerade erleichterte.

Die Teilnehmer kamen nicht nur, um zu laufen – es gab auch Geher und Nordic Walker, die sich der Herausforderung stellten. Bei den Ergebnissen des Hobbylaufs über 5 Kilometer setzte sich Ute Pirchan vom TuS Feldbach mit einer Zeit von 17:51 Minuten durch. Im Mixed-Bewerb siegte das Team TuS Feldbach Triathlon in 35:31 Minuten. Bei den Frauen über 10 Kilometer triumphierte Julia Bruhn von RunninGraz mit 36:24 Minuten, während Zsolt Koszár von St. Gotthard die Männerwertung in 32:57 Minuten für sich entschied. Es war wirklich beeindruckend, die Vielfalt der Teilnehmer zu sehen – vom ambitionierten Wettkämpfer bis zum Freizeitjogger.

Ein gemeinsames Erlebnis

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Seelbacher Schwarzwald Sonnwendlauf, der heuer sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Hier geht es nicht nur um Bestzeiten, sondern vor allem um das gemeinsame Erlebnis. Bürgermeister Michael Moser wird das Event begleiten und auch selbst am Lauf teilnehmen. Die Veranstaltung zieht Laufbegeisterte, Familien und Freunde des Sports an und zeichnet sich durch eine besondere Atmosphäre aus, die von sportlicher Motivation und einem herzlichen Miteinander geprägt ist.

Das Motto „LaufLos – der Sonnwendlauf-Charity Run“ für den 3-km-Lauf spricht für sich. Es geht darum, Freude an Bewegung und Gemeinschaft zu fördern. Die Teilnehmer sind ein bunter Mix aus ambitionierten Läufern, Freizeitjoggern, Kindern und Laufneulingen. Komischerweise kommen viele, die früher beim Kinderlauf starteten, nun im Hauptlauf zum Zuge. Ein schönes Bild, das zeigt, wie der Laufgenerationen übergreifend verbindet.

Ein Blick auf die Laufkultur

Doch was wäre ein Lauf ohne die Unterstützung und Organisation im Hintergrund? Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) und dessen Landesverbände spielen eine entscheidende Rolle in der Förderung der Laufbewegung seit 1963. Sie kümmern sich um alles – von Zeitmessverfahren über Sicherheitsmaßnahmen bis hin zur Erstellung des Regelwerks. Vielleicht einmal eine Überlegung wert, wenn man das nächste Mal beim Laufen ins Schwitzen kommt: Wie viel Arbeit hinter solchen Veranstaltungen steckt!

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Anmeldungen für Veranstaltungen im DLV-Laufkalender erfolgen über die Landesverbände, und die Plattform laufen.de unterstützt Veranstalter bei der Bewerbung ihrer Events. Es ist faszinierend zu sehen, wie das Laufsystem funktioniert und wie viele Menschen sich engagieren, um die Laufkultur lebendig zu halten.

In der Südoststeiermark ist die Laufleidenschaft spürbar, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Planungen des TuS Feldbach für die Ausrichtung der steirischen Meisterschaften im nächsten Jahr entwickeln werden. Eines ist sicher: Die Begeisterung für das Laufen bleibt ungebrochen!

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