Am 5. Mai 2026 besuchten zwei ganz besondere Gäste die Einrichtung „Arbeit und Assistenz“ des Diakoniewerks in der Smart City Graz. Die Esel „Eros“ und „Maxi“, bekannt aus sozialen Medien wie TikTok und Instagram, sorgten für strahlende Gesichter unter den Kundinnen und Kunden. Begleitet wurden sie von ihrer Besitzerin Elisabeth Weiß, die nicht nur die Esel liebt, sondern auch Mitarbeiterin des Diakoniewerks ist und regelmäßig von St. Martin am Wöllmißberg zur Arbeit pendelt.

Der Besuch der Esel war mehr als nur ein unterhaltsamer Ausflug. Esel sind bekannt dafür, dass sie die Emotionen von Menschen spüren können. Das brachte eine wunderbare Abwechslung in den Alltag der Menschen mit Behinderungen und förderte spontane Begegnungen. „Es ist einfach schön zu sehen, wie die Menschen auf die Esel reagieren“, sagte Claudia Höfer, Leiterin des Diakoniewerk-Angebots. Sie betonte die besondere Qualität solcher Begegnungen und wie wichtig diese für die Teilnehmenden sind.

Ein besonderes Jubiläum

Das Angebot „Arbeit und Assistenz“ feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen. Seit zwei Jahrzehnten ist das Diakoniewerk in Graz aktiv und bietet Unterstützung für Menschen mit schweren Behinderungen an. Es steht für Selbstbestimmung, Inklusion und individuell gestaltete Arbeitsinhalte. In einer Zeit, in der Inklusion immer mehr in den Fokus rückt, spielt das Diakoniewerk eine zentrale Rolle in der Schaffung eines positiven Umfelds für die Betroffenen.

Ein solches Umfeld wird durch die Eseltherapie zusätzlich bereichert. Laut einem Bericht über tiergestützte Therapie können Menschen durch die Interaktion mit Eseln viel über sich selbst lernen. Diese Form der Therapie hilft dabei, Bindungen aufzubauen und Vertrauen zu gewinnen, was besonders bei Antriebslosigkeit und Depression hilfreich ist. Die Esel wirken motivierend und können Patienten mit Angststörungen unterstützen, indem sie neuen Mut und Selbstsicherheit vermitteln. Diese Therapieform fördert das Einfühlungsvermögen und lehrt die Patienten, die Körpersprache der Esel zu interpretieren.

Emotionale Begegnungen

Der Besuch der Esel hat nicht nur den Kundinnen und Kunden Freude bereitet, sondern auch Elisabeth Weiß, die die Tiere mit Herzblut betreut. Sie genießt es, die positiven Reaktionen der Menschen zu erleben, wenn sie die Esel aus nächster Nähe sehen können. „Eros“, der unter dem Namen „eros.the.floof“ in sozialen Medien bekannt ist, hat sich zu einem kleinen Star entwickelt und bringt mit seiner charmanten Art immer wieder Lächeln auf die Gesichter der Menschen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Es ist faszinierend zu sehen, wie solche Besuche den Alltag auflockern und Freude bringen können. Die Atmosphäre war ausgelassen, die Esel schienen es zu genießen, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, während die Menschen um sie herum lachten und sich austauschten. Solche Momente sind unbezahlbar und zeigen, wie wichtig es ist, den Kontakt zu Tieren und die Natur in das Leben von Menschen mit Behinderungen zu integrieren.

Besuche wie dieser sind eine wunderbare Erinnerung daran, wie viel Freude und Lebensqualität durch einfache, aber bedeutungsvolle Begegnungen entstehen kann. Die Esel haben nicht nur Herzen erobert, sondern auch dazu beigetragen, dass sich die Menschen ein Stück weit mehr verbunden fühlen – mit sich selbst, mit anderen und mit der Welt um sie herum.

Für weitere Informationen über die Esel und ihre Wirkung auf Menschen, können Sie den Artikel auf meinbezirk.at lesen.