Gasthaus „Zur alten Post“ in Voitsberg feiert 35 Jahre – aber die Zukunft ist ungewiss
Heute ist der 23. Juni 2026 und in Voitsberg gibt’s Neuigkeiten, die das Herz eines jeden Gastronomie-Liebhabers höher schlagen lassen – oder auch nicht. Das Gasthaus „Zur alten Post“, ein echter Klassiker in der Region, will am 26. Juni 2026 sein 35. Bestandsjahr feiern. Manfred und Elisabeth Prettenthaler, die beiden Wirte, sind seit 30 Jahren eine feste Größe in der Gastro-Szene am Voitsberger Hauptplatz.
Doch das Jubeljahr wird bittersüß: Die Prettenthalers haben angekündigt, dass sie Anfang 2027 in Pension gehen wollen. Ein Nachfolger für das beliebte Gasthaus steht allerdings noch nicht fest. Das wirft Fragen auf – was wird aus dem Restaurant, das für viele Einheimische und Besucher ein Stück Heimat bedeutet? Hier ist die Quelle für die ersten Informationen.
Herausforderungen in der Gastronomie
Die letzten Monate waren für Manfred Prettenthaler alles andere als leicht. Gerüchte über eine mögliche Schließung des Gasthauses schwirrten durch die Stadt, ausgelöst durch einen Personalengpass und einen Betriebsurlaub. Manfred hat in seinem Jubiläumsjahr bis zu 16 Stunden täglich gearbeitet – das ist schon eine Hausnummer! Nachdem drei Mitarbeiter das Team verlassen hatten, war er gezwungen, alles alleine zu stemmen.
Glücklicherweise zeigt sich die Situation jetzt in einem besseren Licht. Zwei neue Mitarbeiter haben sich gefunden, und sogar die Köchin kehrt zurück. Das Gasthaus bleibt also vorerst geöffnet, auch wenn die Speisekarte verkleinert werden muss. Ab Dienstag gibt es den Küchenbetrieb fünf Tage die Woche von 11 bis 16 Uhr. Das klingt doch nach einem Plan! Hier findet ihr mehr zu den Details.
Ein Blick auf die Branche
<pWährend die Prettenthalers sich auf die Suche nach einem Nachfolger machen, ist die Lage in der Gastronomie insgesamt angespannt. Steigende Kosten für Wareneinsatz und Personal setzen vielen Betrieben zu, und die Umsatzentwicklung stagniert seit 2019. Besonders kleinere Betriebe wie das „Zur alten Post“ haben es schwer. Die Margen werden durch hohe Lohnkosten und steigende Energiekosten belastet. Außerdem ist der Druck, die Preise anzupassen, enorm, während die Gäste immer preissensibler werden.
Die Fluktuation in der Branche ist zwar relativ stabil, aber die Herausforderungen sind groß. Kleinere Betriebe, die oft weniger als 100 Sitzplätze haben, verzeichnen rückläufige Umsätze im Vergleich zu 2022. Das könnte auch für das Gasthaus „Zur alten Post“ eine Rolle spielen, wenn die Prettenthalers tatsächlich in den Ruhestand gehen.Hier gibt es einen umfassenden Überblick über die aktuelle Marktsituation.
<pEs bleibt spannend, wie sich die Dinge für die Prettenthalers und ihr Gasthaus entwickeln werden. Vielleicht gibt es ja doch einen Nachfolger, der die Tradition weiterführt. Bis dahin bleibt das Gasthaus ein wichtiger Teil des Voitsberger Lebens – und das sollte gefeiert werden.
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