Heute ist der 17.05.2026 und in Weiz gibt es Grund zum Feiern! Das Gymnasium Weiz, das 1966 gegründet wurde, steht kurz vor einem bedeutenden Jubiläum – 60 Jahre Bildungsgeschichte! Der Unterricht startete damals in den Räumen der ehemaligen Knaben-Volksschule. Seit 1978 hat die Schule ein eigenes Gebäude, das nun 605 Schüler beherbergt. Diese Zahl könnte ab Herbst sogar auf 630 Schüler anwachsen, verteilt auf 26 Klassen. Damit wird das Gymnasium zu einem lebendigen Ort des Lernens, an dem sich nicht nur Wissen, sondern auch Erinnerungen und Freundschaften entwickeln.

Doch wie hat sich das Schulleben über die Jahrzehnte verändert? Ehemalige und aktuelle Lehrer sowie Schüler diskutieren über die Herausforderungen, die das Lehren und Lernen heutzutage mit sich bringen. Ablenkungen durch soziale Medien sind ein heißes Thema. Der Maturant und Ex-Schulsprecher Robert Eklaude, die aktuelle Schulsprecherin Mirjam Erjawetz und die Direktorin Sabina Söllinger sind in ein Gespräch vertieft, das auch die Erfahrungen von Sabina Söllingers Vorgängerin Barbara Marosits sowie der Lehrer Helmut Kowatsch und Günter Pösinger umfasst. Wie sehen sie die Veränderungen im Unterricht? War früher alles besser oder haben die neuen Medien auch ihre Vorteile?

Soziale Medien im Unterricht

Gerade das Thema soziale Medien wird immer wichtiger. Ein Projekt namens #UseTheNews, das von mehreren Instituten und der Stadt Hamburg ins Leben gerufen wurde, beschäftigt sich mit der Nutzung von sozialen Medien durch Jugendliche. In diesem Zusammenhang gilt es, die Erreichbarkeit klassischer Nachrichten und die Rolle von Influencern zu beleuchten. Viele Jugendliche sind auf Plattformen wie Instagram und TikTok aktiv und verbringen dort einen Großteil ihrer Zeit. Unterrichtsmaterialien, die speziell für Lehrkräfte entwickelt wurden, helfen dabei, das Influencer-Business und dessen Funktionsweise zu erklären.

Das Gymnasium Weiz könnte von solchen Materialien profitieren, um den Schülern zu zeigen, wie sie kritisch mit Inhalten umgehen können. Unterrichtseinheiten, die Themen wie Hass im Netz oder Herausforderungen und Pranks behandeln, sind wichtige Bestandteile der Medienkompetenz. Ein Dossier von der Bundeszentrale für politische Bildung zur politischen Bildung und Extremismusprävention könnte hier ebenfalls hilfreich sein. Die Schule hat die Möglichkeit, diesen Herausforderungen durch gezielte Aufklärung und Projekte zu begegnen.

Die Rolle der Medienkompetenz

Die JIM-Studie 2022, die sich mit dem Medienverhalten von 12- bis 19-Jährigen in Deutschland beschäftigt, zeigt auf, dass 95% der Jugendlichen täglich das Internet nutzen. 94% der 12- bis 13-Jährigen besitzen ein Smartphone. Instagram, TikTok und YouTube sind die beliebtesten Plattformen. Diese sozialen Medien bieten Orientierung für die persönliche Identität, fördern den Austausch unter Gleichaltrigen und können sogar Einsamkeit reduzieren. Doch sie bringen auch Risiken mit sich, wie beispielsweise die Verbreitung von Mutproben, die harmlos oder gefährlich sein können. Die Blackout-Challenge ist nur ein Beispiel für eine gefährliche Herausforderung, die über soziale Medien verbreitet wurde.

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Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es entscheidend, dass Schulen und Eltern gemeinsam an einem Strang ziehen. Medienkompetenz sollte ein fester Bestandteil des Lehrplans sein. Schulen, wie das Gymnasium Weiz, sind gefordert, den Schülern die nötigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um sicher und verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen. Die Verantwortung liegt nicht nur bei den Lehrern, sondern auch bei den Plattformbetreibern, die gefährliche Inhalte moderieren müssen. Aber auch die Eltern spielen eine zentrale Rolle in der Medienerziehung und sollten ihre Kinder unterstützen, wenn es darum geht, Medieninhalte zu verarbeiten.

In Weiz ist die Diskussion um die Herausforderungen des modernen Schulalltags also in vollem Gange. Wie wird sich das Gymnasium Weiz in den nächsten Jahren entwickeln? Eines ist sicher: Die kommenden Jahre werden spannend!