Am Sonntag, dem 31. Mai 2026, erlebte Fladnitz an der Teichalm ein ganz besonderes Ereignis: das vierte und voraussichtlich letzte Bergwiesenfest. Die Atmosphäre war von einem herzlichen Miteinander geprägt, und das Motto der Veranstaltung „Ein Tag, ein Ziel: Gutes tun“ wurde in jeder Ecke spürbar. Es war nicht nur ein Fest, sondern auch eine Benefizveranstaltung zur Unterstützung der Hilfsprojekte von Schwester Brigitta Raith im Kongo. Die Einnahmen fließen in Projekte der Missionarinnen Christi, insbesondere in ein Gesundheitszentrum und die Generalsanierung der Geburtenstation „Kristu Mobiksi“ in Kinshasa.
Hauptorganisator Andreas Raith, ein echter Macher, hatte zusammen mit seiner Familie und einem engagierten Helferteam ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. An den Ständen duftete es verführerisch nach traditionellem Sterz und afrikanischen Spezialitäten. Mehlspeisen und frisch zubereitete Eierspeisen rundeten das kulinarische Angebot ab – ein wahrer Genuss für alle Besucher!
Ein Abschied mit Wehmut
Ein ganz besonderer Grund für das Fest war der Abschied von Schwester Brigitta Raith, die nach 33 Jahren ihre Tätigkeit als Missionarin im Kongo beendete. Die 65-Jährige kehrt nun nach Österreich zurück, um Kurse abzuhalten. Es gibt Gründe für ihr Ende in Afrika, auch wenn diese nicht näher erläutert werden. Doch ihre Arbeit und die Unterstützung für die Menschen im Kongo werden durch die Benefizveranstaltung weiterleben.
Besonders berührend war die musikalische Umrahmung durch Volksmusikgruppen und die Fladnitzer Schuhplattler. Bürgermeister Peter Raith überbrachte einen Blumengruß und dankte den Organisatoren für ihren Einsatz – ein schöner Moment, der die Bedeutung des Festes unterstrich. Lisa Lenz, die charmante Moderatorin, sorgte mit ihren humorvollen Gedichten für Heiterkeit und machte aus dem Programm ein rundum gelungenes Erlebnis.
Für die Kleinen und Großen
Die Kleinen kamen ebenfalls nicht zu kurz: Eine Heuhupfburg, Kinderschminken und ein Foto-Point im Almenland-Stil sorgten für strahlende Gesichter. Die Freude und der Spaß waren allgegenwärtig, und man konnte spüren, dass hier nicht nur Geld gesammelt wurde, sondern auch Gemeinschaft und Unterstützung lebendig waren.
Die Möglichkeit, die Projekte von Schwester Brigitta Raith finanziell zu unterstützen, bleibt bestehen. Kontoinformationen wurden bereitgestellt, und wer möchte, kann jederzeit einen Beitrag leisten. Es ist eine Chance, auch über das Fest hinaus Gutes zu tun und die wichtigen Projekte im Kongo zu unterstützen.
Die Veranstaltung hat nicht nur kulinarische Köstlichkeiten geboten, sondern auch einen Raum geschaffen, in dem Menschen zusammenkommen und für eine gute Sache einstehen. Ein schöner Tag, der in Erinnerung bleiben wird und von dem man sich wünscht, dass er nicht der letzte seiner Art war.
