Am 2. Mai 2026 war es endlich so weit: Die Schaukonditorei von Renate Hofer öffnete ihre Türen im ehemaligen „Café 24“ am Hauptplatz in Pischelsdorf. Die Vorfreude war groß, und die Eröffnung war gut besucht – eine Modenschau mit Mode von Andrea Matzhold und süßen Köstlichkeiten von Hofer sorgte für ein buntes Treiben. Es war ein Tag voller Genuss und kreativer Kombinationen, und das Publikum ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, die neuen Leckereien zu probieren. Besonders ins Auge fiel die Versteigerung einer Torte für 280 Euro, deren Erlös der Organisation „Mama zu Mama Oststeiermark“ zugutekam. So viel Herzblut und Engagement, das spürte man sofort!
Doch wie kam es eigentlich zu dieser Neueröffnung? Renate Hofer, eine erfahrene Konditormeisterin, hatte zuvor „Renates Konditorkunst“ in der ehemaligen Kulmländerei betrieben, bis sie im Dezember 2025 entschloss, den Standort zu wechseln. Zunächst war geplant, den unteren Bereich mit einem Shop für regionale Produkte zu führen, während jemand anderes das Restaurant übernehmen sollte. Aber wie das Leben manchmal so spielt, scheiterte dieser Plan. Hofer verlängerte den Pachtvertrag nicht und machte sich auf die Suche nach einem neuen Platz. Und der wurde schließlich am Hauptplatz 24 gefunden – direkt neben der Raiffeisenbank, im neu gestalteten Gebäude der Familie Köck.
Ein Blick hinter die Kulissen
In der neuen Schaukonditorei setzt Hofer auf Selbstbedienung, was sie durch ihre Alleinarbeit noch einfacher gestaltet. Die Backstube ist durch eine Glasscheibe vom Cafébereich abgetrennt. So können die Besucher ihr beim Backen über die Schulter schauen – ein ganz besonderes Erlebnis! Neben dem Café gibt es zudem einen Selbstbedienungsladen mit separatem Eingang, in dem die Gäste Kuchen, Torten, Kekse und Pralinen erwerben können. Hofer verwendet dabei vorwiegend regionale Produkte, die auch in ihrem Shop erhältlich sind. Ein echtes Plus für alle, die Wert auf Qualität und Regionalität legen.
Die Konditormeisterin hat das Handwerk von der Pike auf gelernt. Mit 15 Jahren begann sie ihre Lehre in der Traditionskonditorei Leinich in Graz und legte 2018 die Meisterprüfung ab. Fast 30 Jahre Erfahrung bringt sie mit, darunter auch die Leitung der Patisserie für Caterings bis zu 1200 Personen. Doch ihr neues Café soll mehr sein als nur ein Ort für köstliche Backwaren – es soll ein Wohlfühlort für Genussmomente und Begegnungen werden, ganz im Zeichen der Handarbeit und ohne Fertigprodukte.
Ein Blick in die Zukunft
Die Trends im Bäckerei- und Konditoreiwesen zeigen, dass Regionalität und handwerkliche Herstellung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Laut Kirsten Zabel, Marketing Managerin bei Puratos Deutschland, wird die Nachfrage nach lokal produzierten Backwaren bis 2025 um etwa 27 % steigen. Verbraucher legen zunehmend Wert auf Transparenz und die Herkunft ihrer Lebensmittel. Diese Entwicklungen dürften auch Renate Hofer zugutekommen, die mit ihrem Konzept auf der richtigen Spur ist. Sie kombiniert kreative Ansätze mit traditionellen Rezepten und bringt somit frischen Wind in die Region.
Schließlich sind es die kleinen, feinen Details, die das Erlebnis im neuen Café von Renate Hofer so besonders machen. Die Öffnungszeiten sind ebenfalls familienfreundlich gestaltet: Donnerstag und Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr und 15:30 bis 19:30 Uhr, samstags von 08:00 bis 19:30 Uhr und sonntags von 08:00 bis 18:00 Uhr. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall – und vielleicht kann man ja sogar einen Blick auf die neuesten Kreationen werfen. Wer weiß, was Renate Hofer als Nächstes zaubert?
Für alle, die den Sommer in Pischelsdorf genießen möchten, sind die neuen Genussmomente im Café von Renate Hofer ein perfektes Ziel. Die Kombination aus regionalen Produkten, handwerklicher Fertigung und einem einladenden Ambiente macht es zu einem Ort, den man nicht verpassen sollte.